Suspensionen zum Einnehmen – Praxistipps zu Herstellung, Verpackung und Applikation

Freitag (27.09.2019) von 09:45 Uhr bis 10:30 Uhr // Halle 1, E-24, Workshopraum 2

Sprecher

Herr Dr. Holger Reimann

Herr Dr. Holger Reimann

Leiter Zentrales Prüflaboratorium des DAC, Avoxa Mediengruppe

Inhalt

Besonders bei pädiatrischen Rezepturverordnungen müssen Suspensionen schnell zur Verfügung stehen. Mehr noch als Lösungen zum Einnehmen gehören sie aber zu den kritischen Darreichungsformen. Denn der Wirkstoff muss ausreichend fein gepulvert sein, klumpenfrei dispergiert werden, sich – auch nach längerer Standzeit – vor jeder Anwendung leicht wieder aufschütteln lassen und nach dem Umschütteln so langsam sedimentieren, dass die richtige Wirkstoffdosis im zur Einnahme entnommenen Volumen enthalten ist. Deshalb ist die pharmazeutische Plausibilität streng zu prüfen, und detailgenaue standardisierte Rezepturvorschriften sind von großem Wert. Neben den typischen, in vorgefertigten Suspensionsgrundlagen oft bereits enthaltenen Hilfsstoffen, können rezepturspezifisch bestimmte Korrigenzien- und Stabilisatorenzusätze erforderlich sein. Die Wirkstoffverarbeitung, manuell oder maschinell mit dem Stabmixer, folgt allgemeinen Prinzipien, ist aber wirkstoffspezifisch unterschiedlich aufwändig. Strenger noch als Lösungen sollen Suspensionen nicht nach Tropfenzahl dosiert werden. Vielmehr muss die Einzeldosis in dem definierten Entnahmevolumen enthalten sein. Das muss die Apotheke bei der Verpackung einschließlich Verschluss und aufsteckbarer Kolbenpipette zur "Entnahme kopfüber" umsetzen und dem Anwender erklären.

Dieser Workshop findet täglich um 09:45 Uhr statt.

Dieser Workshop ist momentan leider ausgebucht. Sie können jedoch vor Ort am Service-Counter anfragen, ob Restplätze verfügbar sind. Ein Ticket für die exopharm erhalten Sie hier.

Service-Counter Workshop: Halle 1, E-24

Format

inspirationLAB

Themen

Rezeptur
in Kalender übernehmen (ICS)

Veranstaltungsart

Workshop

Kernzielgruppen

Apotheker
PTA