Ein wesentlicher Vorteil von Suspensionen ist ihre flexible Dosierbarkeit. „Doch gegenüber festen Darreichungsformen sind sie aufwendiger in ihrer Konzeption und chemisch, physikalisch und mikrobiologisch weniger stabil“, sagte Dr. Holger Reimann, Leiter des Zentralen Prüflabors des Deutschen Arzneimittel Codex (DAC), auf einem Workshop im Rahmen der Expoharm.

Vor Herstellung einer Suspension müsse das galenische Konzept überprüft werden, verdeutlichte Reimann. Oft würden sie in der Pädiatrie verordnet. „Hier gilt es, sicherzustellen, dass alle Bestandteile für die Anwendung bei Kindern geeignet sind“, sagte er. So darf zum Beispiel das Konservierungsmittel Propyl-4-hydroxybenzoat (Propylparaben) nicht bei Kindern und Schwangeren eingesetzt werden. Untersuchungen haben eine östrogenähnliche Wirkung des Parabens gezeigt, welche die Entwicklung des Kindes negativ beeinflussen kann. Alkohole und Propylenglycol als Vehikel sollten in der Pädiatrie ebenfalls vermieden werden….Hier weiterlesen. 

Erschienen auf www.pharmazeutische-zeitung.de am 27.09.2019 von Michelle Haß