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pharma-world | Antibiotika vermeiden – gezielt beraten

„Antibiotika retten Leben, zum Beispiel bei schweren bakteriellen Erkrankungen wie Pneumonie oder Perikarditis“, betonte Professor Dr. Adrian Gillissen, Reutlingen und Bad Urach, in seinem Vortrag auf der pharma-world der expopharm. Gegen Viren, Pilze und Parasiten sind sie hingegen wirkungslos. Darüber hinaus kann ihr Einsatz zur Bildung resistenter Bakterienstämme führen. Zwei Gründe, um ihre Anwendung in diesen Fällen zu vermeiden.

Das gelte auch für den akuten Husten, der meist viral bedingt sei, führte Gillissen weiter aus. Als akut bezeichnet man Hustenbeschwerden, die bis maximal acht Wochen dauern. Häufig verschwinden sie von selbst wieder, beeinträchtigen die Patienten jedoch oft sehr. Untersuchungen zeigen, dass Patienten nicht selten auch bei diesen Beschwerden auf die Verordnung eines Antibiotikums hoffen oder diese erwarten. Hier sei die Beratung der Patienten besonders wichtig, so Gillissen. Als wirksame und gut verträgliche Therapieoption nannte er verschiedene pflanzliche Arzneimittel, die die Symptome lindern und den Heilungsverlauf unterstützen.

Den vollständigen Vortrag gibt es in diesem Video:

pharma-world | Antibiotika vermeiden – gezielt beraten2019-05-29T09:29:01+02:00

expopharm Ticketshop eröffnet

Vom 25. bis zum 28. September 2019 trifft sich die komplette Branche zur expopharm in Düsseldorf: Freuen Sie sich auf über 500 Aussteller, das inspirationLAB, die pharma-world, interessante Rundgänge, ein tägliches Vortragsprogramm, praxisnahe Seminare, spannende Start-Ups bei den Newcomer Days, den Rheinland-Pitch und das apocamp auf Europas größter und wichtigster Fachmesse rund um den Apothekenmarkt.

Tickets finden Sie ab sofort zum Vorverkaufspreis von 19,50 Euro (Tagesticket) und 49,00 Euro (Dauerkarte) in unserem Ticketshop unter www.expopharm.de/tickets. Mit den Messetickets ist die An- und Abreise innerhalb Düsseldorf mit den Services des VRR kostenfrei.

Ein Highlight für PTA-Schüler ist sicherlich das günstige Schulgruppenticket: Wissen und Spaß auf der expopharm für nur 5,00 Euro. Die spannenden und informativen Vorträge auf der pharma-world haben einen deutlichen Bezug zur täglichen Beratungspraxis in der Apotheke – und sind so gerade für angehende PTA besonders interessant.

Sind Sie Aussteller? Laden Sie gezielt Ihre Kunden zum Messebesuch auf Ihren Stand ein und nutzen Sie dabei die Ticketcodes und -gutscheine für eine Tageskarte aus dem Medienshop. Ihre Besucher müssen dann nur noch den persönlichen Code online eingeben, die Daten ausfüllen und das eTicket ausdrucken.

expopharm Ticketshop eröffnet2019-05-24T11:45:27+02:00

pharma-world | Was hätte Dr. Schüßler geraten?

„Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“ lautet der Grundsatz der Homöopathie. Der Grundsatz der Biochemie nach Dr. Schüßler schließt daran an: „Fehlendes wird durch Fehlendes ersetzt“. Ein biochemisches Salz wie Magnesium phosphoricum könne fehlendes Magnesium zwar nicht direkt ersetzen, es könne jedoch dessen Aufnahme fördern, informierte Apotheker Thomas von Künsberg Sarre, Fellbach, in seinem Vortrag auf der pharma-world der expopharm. Er stellte Schüßler-Kombinationen vor, die Therapien mit verschreibungspflichtigen Arzneimitteln ergänzen können.

So kommt etwa bei entzündlichen Reaktionen eine Kombination aus Ferrum phosphoricum D12 (Schüßler Salz Nr. 3), Kalium chloratum D6 (Nr. 4) und Kalium sulfuricum D6 (Nr. 6) zum Einsatz. Schüßler orientiere sich mit seinen Empfehlungen genau am Verlauf der Entzündungsstadien, sagte Künsberg Sarre. Nr. 3 wirke der Sauerstoff-Unterversorgung im Bindegewebe entgegen, Nr. 4 unterstütze die Ausleitung und Nr. 6 die Zellerneuerung. Für die Einnahme gelten dieselben Empfehlungen wie in der Homöopathie: ausreichend Abstand zu den Mahlzeiten und dem Zähneputzen, die Tabletten langsam im Mund zergehen lassen.

Den vollständigen Vortrag mit vielen Hintergrundinfos und Empfehlungen zu zahlreichen weiteren Erkrankungen gibt es hier:

pharma-world | Was hätte Dr. Schüßler geraten?2019-05-29T09:29:13+02:00

pharma-world | Vitalpilze: Neu auf der pharma-world

Vitalpilze sind Bestandteil der traditionellen chinesischen Medizin, in den Apotheken und auf der pharma-world zählten sie bisher zu den Exoten. Was Vitalpilze möglicherweise bewirken und auf welche Weise dies geschehen könnte, waren zentrale Fragen sowohl des pharma-world-Vortrages von Heilpraktiker Alexander Baur-Schall als auch des Fachinterviews am Stand von Hennig Arzneimittel, das von Professor Dr. Theo Dingermann, Frankfurt am Main, moderiert wurde.

Insbesondere die enthaltenen Polysaccharide sehe man als zentrale Bestandteile für die Effekte an, erläuterte Baur-Schall im Vortrag und im anschließenden Interview. Sie seien in der Lage, das Immunsystem modulierend zu beeinflussen. Die Mechanismen sind bisher weitgehend unbekannt. Denkbar sei ein Effekt auf das Darmmikrobiom und auf die Peyer-Plaques – zusammenhängenden Lymphfollikeln, die sich im gesamten Dünndarm befinden, vor allem im Krummdarm und im Wurmfortsatz, sagte Dingermann. Polysaccharide könnten dabei möglicherweise „wie ein Externum“ verhalten, also prä- oder probiotisch, aber ohne dass eine Resorption stattfinde. Dennoch sei eine Reaktion des „größten Immunorgan des Körpers“ vorstellbar. Es spreche daher nichts gegen einen Heilversuch. Wichtig sei, ein Ziel hinsichtlich des Effektes und des Zeitraumes zu setzen, um zu überprüfen, ob man auf den Einsatz anspreche.

Den vollständigen Vortrag von Alexander Baur-Schall gibt es im Video.

pharma-world | Vitalpilze: Neu auf der pharma-world2019-05-29T09:29:23+02:00

pharma-world | Hustenmedikamente im Spannungsfeld

Welche Wirkstoffe eignen sich zu Linderung akuter Hustenbeschwerden? Die Beantwortung dieser Frage fällt trotz breiter Palette an Therapieoptionen mitunter nicht leicht. So sei die Datenlage aus klinischen Studien zu den verschreibungspflichtigen Antitussiva Codein und Dihydrocodein „übersichtlich“, obwohl es jahrelange praktische Erfahrungen mit der Anwendung gebe, sagte Professor Dr. Manfred Schubert-Zsilavecz, Universität Frankfurt am Main, in seinem Vortrag auf der pharma-world der expopharm.

Eher unübersichtlich ist hingegen der Bereich der pflanzlichen Expektoranzien. „Es bedarf der Expertise und Recherche, um herauszufinden, was zu empfehlen ist,“ erläuterte Schubert-Zsilavecz weiter. Einige Beispiele: Produkt-spezifische Daten liegen demnach für Eukalyptusöl-haltige Arzneimittel vor. „Sie rechtfertigen einen indikationsgemäßen Einsatz nach den Kriterien der evidenzbasierten Medizin“, so der Referent. Zur klinischen Wirksamkeit von Efeu-Zubereitungen wurde eine Vielzahl von Daten veröffentlicht. Diese belegten die Wirksamkeit von Efeu-Extrakten bei akuten und chronischen Bronchitiden; allerdings hatten einige Studien Mängel im Design. Für den ethanolischen Extrakt EPs 7630 aus Pelargonium sidoides liegen Daten aus acht klinischen Studien vor, die den indikationsgemäßen Einsatz des Arzneistoffes rechtfertigen. Wichtig sei, die einzelnen Extrakte hinsichtlich der Evidenz stets differenziert zu betrachten, betonte Schubert-Zsilavecz.

Keine zugelassenen Arzneimittel gibt es hingegen zur Behandlung des chronischen Hustens. Neue Erkenntnisse zur Pathophysiologie haben jedoch zur Entwicklung potenzieller Arzneistoffe geführt. Schubert-Zsilavecz nannte unter anderem P2X2/3-Antagonisten und stufte sie als erfolgversprechend ein. Ihre Wirkung beruht darauf, im Lungengewebe pathophysiologisch erhöhte ATP-Konzentrationen zu senken und damit die Hustenreizschwelle anzuheben. Der P2X2/3-Antagonist Cefapixant befindet sich in der späten Phase der klinischen Zulassung.

pharma-world | Hustenmedikamente im Spannungsfeld2019-05-29T09:29:46+02:00

pharma-world | Chronischer Husten: Das ungelöste therapeutische Problem

Dauern Hustensymptome länger als acht Wochen, spricht man von einem chronischen Husten. Häufig – doch nicht immer – lasse sich eine Grunderkrankung wie ein Asthma bronchiale oder eine Allergie feststellen, erläuterte Dr. Peter Kardos, Frankfurt am Main, in seinem Vortrag auf der pharma-world in München.

Die Symptome mancher Patienten besserten sich trotz spezifischer Therapie, etwa des Asthmas oder einer Refluxerkrankung, nicht. Beim refraktären chronischen Husten treten die Beschwerden spontan oder durch spezielle Reize ausgelöst praktisch ausschließlich tagsüber oder beim Schlafengehen auf, nicht jedoch nachts. Als auslösende Reize kommen beispielsweise Parfüm oder Zigarettenrauch infrage, aber auch der Wechsel von kalter zu warmer Luft, etwa beim Betreten der warmen Wohnung im Winter. Frauen sind etwa doppelt so häufig betroffen wie Männer, besonders häufig Frauen ab der Menopause.

Bereits das Lutschen von Bonbons oder Pastillen könne bei manchen Patienten die Symptome bessern, sagte Kardos weiter. Dazu trage auch der enthaltene Zucker bei, der Hustenrezeptoren im Rachenbereich beruhige. Auch bei Antitussiva zeigten Sirupe eine bessere Wirkung als Kapseln oder Tabletten. Off Label würden aber auch erfolgreich Amitriptylin, Gabapentin oder Pregabalin verwendet, die auch bei der Behandlung neuropathischer Schmerzen zum Einsatz kommen. Ansatzpunkt für zukünftige Arzneistoffe gegen refraktären chronischen Husten stellt der P2X3-Rezeptor in den Atemwegen dar, der eine zentrale Rolle bei der Sensibilitätserhöhung spielen.

Viele spannende Details zum chronischen Husten gibt es im Video des Vortrags.

pharma-world | Chronischer Husten: Das ungelöste therapeutische Problem2019-05-29T09:30:09+02:00

pharma-world | Neue Wirkstoffe in der Migräne-Prophylaxe

Die kürzlich zugelassenen monoklonalen Antikörper zur Migräne-Prophylaxe standen im Fokus des Vortrages von Professor Dr. Manfred Schubert-Zsilavecz, Frankfurt am Main. Deren Besonderheit: Anders als die hierfür bisher zur Verfügung stehenden Arzneimittel wurden ausdrücklich für dieses Anwendungsgebiet entwickelt wurden.

Die neuen Wirkstoffe adressieren einen Schlüsselmediator der Migräne, das Calcitonin Gene Related Peptide (CGRP), das bei Migränikern in hoher Konzentration vorliegt. Sie blockieren entweder den CGRP-Rezeptor (wie Erenumab) oder CGRP selbst (wie Fremanezumab oder Galcanezumab). Fremanezumab ist bisher nur in den USA zugelassen, Galcanezumab ist noch nicht auf dem Markt. Studien zeigten, dass CGRP-Antagonisten dosisabhängig die Zahl der Migräne-Attacken reduzieren, ohne dass es zu Interaktionen mit anderen Neurotransmittern oder mit anderen Arzneistoffen kam, führte Schubert-Zsilavecz aus.

Das vollständige Migräne-Update 2018 – so der Titel des Vortrages – gibt es in diesem Video.

pharma-world | Neue Wirkstoffe in der Migräne-Prophylaxe2019-04-11T15:03:41+02:00

Innovationen und digitale Kundenbindung im Fokus

Eschborn (25.03.2019) – Die Chancen und Herausforderungen des Gesundheitsmarktes, sowie die Veränderungen in den Wertschöpfungsketten der beteiligten Partner erfordern neue Lösungen – sei es digital oder klassisch. Das veranlasst zahlreiche Jungunternehmer und Startups dazu, aktiv zu werden. Die expopharm, Europas größte und wichtigste Fachmesse rund um den Apothekenmarkt ermöglicht dieses Jahr innovativen Gründern Sichtbarkeit und Markenauftritt. Gleichzeitig wird die digitale Kundenbindung ein wichtiger Schwerpunkt im Programm der expopharm sein. Mehr als 50 Themenbeiträge sollen sich dem Expertenaustausch auf der Bühne widmen.

Offen für Gründer: Zwei attraktive Angebote für Newcomer
In dem neu geschaffenen Veranstaltungsforum mit Bühne und Netzwerk-Café sowie integrierter Ausstellungsfläche wird es auf der expopharm 2019 gleich zwei attraktive Angebote für Gründer geben. Gerade in hart umkämpften Märkten ist es für junge Unternehmen oft schwer, ihre innovativen Ansätze gegenüber einer breiteren Fachöffentlichkeit zu kommunizieren. Dafür schafft die expopharm mit dem neuen Format der Newcomer Days eine kostenattraktive und aufwandseffiziente Möglichkeit. An den ersten beiden Veranstaltungstagen können Startups, die weniger als fünf Jahre jung sind, sich und ihre Ideen im internationalen Umfeld der expopharm präsentieren.

Weiterhin findet am 26. September 2019 auf der expopharm der Rheinland-Pitch statt. Bei diesem mittlerweile größten Startup-Pitchwettbewerb in Deutschland erhalten 5-6 Unternehmer die Chance, ihre Geschäftsidee auf der großen Bühne den Messebesuchern vorzustellen. Im Fokus steht dabei die Ansprache von potentiellen Investoren, Kunde und Kooperationspartnern. Für den Rheinland-Pitch können sich Gründer und Gründerteams aus ganz Deutschland bewerben. Neben einem Preisgeld für den Pitchgewinner bekommen die Teilnehmer die Möglichkeit, an einem Gründer-Workshop teilzunehmen. Der Rheinland-Pitch findet in Kooperation mit dem Startup Inkubator und Accelerator STARTPLATZ statt. STARTPLATZ lässt bereits seit 2012 gemeinsam mit Gründern aus guten Ideen tolle Startups entstehen. Weitere Informationen zu diesem Wettbewerb sind über rheinlandpitch.de/expopharm-special erhältlich.

Call for Ideas zur digitalen Kundenbindung 
Das Bühnenprogramm im neu geschaffenen Veranstaltungsforum wird sich 2019 dem Schwerpunkt Digitale Kundenbindung widmen. Welche digitalen Instrumente sind zur Stammkundenbindung und Neukundengewinnung geeignet? Welche Rolle wird Convenience künftig für Patienten und Kunden einnehmen? Wie viel an Online-Vertriebsfunktionalität sollen Offizin Apotheken bieten? Mit diesen und ähnlichen Leitfragen wird sich das Programm beschäftigen. Die expopharm ruft Experten, Best Practice Geber und Lösungsprovider auf, sich mit Beiträgen zu beteiligen. Themen und Beiträge können in den nächsten Wochen über einen Call for Ideas eingereicht werden.

Über die expopharm:
Die expopharm ist Europas bedeutendste und größte Fachmesse rund um den Apothekenmarkt.
Mehr als 500 Aussteller aus dem In- und Ausland werden sich vier Tage lang über 25.000 nationalen und internationalen Fachbesuchern präsentieren. 2019 findet die expopharm vom 25. bis 28. September auf dem Düsseldorfer Messegelände statt.

Die Pressemitteilung können Sie auch hier downloaden.

Pressekontakt:
Elmar Esser
E-Mail: presse@expopharm.de

Kooperationspartner Rheinlandpitch:
STARTPLATZ Düsseldorf GmbH
Kontakt:

Jeldrik.Schuwerack
E-Mail: jeldrik.schuwerack@startplatz.de
www.rheinlandpitch.de/expopharm-special

Innovationen und digitale Kundenbindung im Fokus2019-03-25T09:56:55+02:00

pharma-world | Coffein macht Analgetika schneller und stärker

Analgetika sind im Bereich OTC die am besten untersuchten Arzneimittel. Über Kombinationen mit Coffein informierte Professor Dr. Thomas Herdegen, Kiel, in seinem Vortrag auf der pharma-world der expopharm. Angewendet werden rezeptfrei erhältliche Schmerzmittel in zahlreichen Bereichen. So lindern die Wirkstoffe nicht nur Schmerzen sondern werden auch als Entzündungshemmer und zur Fiebersenkung verwendet.

Für Patienten spielt die Geschwindigkeit, mit der Kopfschmerz gebessert wird, eine wichtige Rolle. Zwar lasse sich diese durch eine Einnahme auf nüchternen Magen steigern, führte Herdegen aus. Doch im Alltag träten Kopfschmerzen meistens nicht dann auf, wenn der Magen leer sei. Der Zusatz von Coffein steigere nicht nur die Wirkgeschwindigkeit sondern verstärke auch nebenwirkungsfrei die Wirkung der analgetischen Substanz, sodass diese niedriger dosiert werden könne. Dadurch sinke das Risiko von Nebenwirkungen durch den Schmerzwirkstoff.

Als mögliche Kombinationspartner von Coffein nannte Herdegen Acetylsalicylsäure (ASS) und/oder Paracetamol sowie Ibuprofen. Coffein sei Studien zufolge im Dosisbereich von etwa 50 bis 150 mg ein zuverlässiges Koanalgetikum. Außerdem sei es in der Lage, den Ceiling-Effekt von Ibuprofen zu durchbrechen. Die Bedeutung des Wirkverstärkers Coffein spiegelt sich auch in der aktuellen Migräne-Leitlinie wider, in der die Kombination aus ASS, Paracetamol und Coffein als Mittel der 1. Wahl aufgeführt ist.

Das vollständige Video des Vortrages gibt es hier.

pharma-world | Coffein macht Analgetika schneller und stärker2019-03-25T11:06:38+02:00

pharma-world | Obstipation: Biorhythmus und Behandlung

Wie viele andere Vorgänge folgt auch die Verdauung einer circadianen Rhythmik. So kommt der Dickdarm jeweils nach den Mahlzeiten sowie in Morgenstunden besonders stark in Bewegung. Das gelte auch bei Patienten mit chronischer Obstipation, erläuterte Professor Dr. Stefan Müller-Lissner, Berlin, in seinem Vortrag auf der pharma-world der expopharm. Doch sei die Dickdarm-Motilität im Vergleich zu Gesunden vermindert. In Ruhe zu frühstücken und sich anschließend ausreichend Zeit für den Stuhlgang zu nehmen, sei daher eine gute Empfehlung, die sich den natürlichen Biorhythmus zunutze macht.

Zusätzliche Trinkmengen helfen hingegen nur Patienten mit einem Flüssigkeitsdefizit. Bei gut versorgten Patienten habe diese gängige Empfehlung keinen Effekt auf den Stuhlgang, so Müller-Lissner weiter. Mehr Bewegung – eine weitere häufige Empfehlung – könnte zwar die Verdauung anregen, doch werde dieser Rat nur selten umgesetzt.

Laxanzien unterstützen die Darmentleerung über unterschiedliche Mechanismen. Mitunter müssen Patienten mit chronischer Verstopfung verschiedene Laxanzien versuchen, um das für sie geeignete zu finden. Mit verschiedenen Vorurteilen zu deren Verwendung räumte der Referent auf. Das vollständige Video des Vortrages gibt es hier.

 

pharma-world | Obstipation: Biorhythmus und Behandlung2019-03-18T17:35:01+02:00