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Internetpräsenz: Fünf Tipps, um digital sichtbarer zu werden

Ein professioneller Apotheken-Auftritt im Internet sichert Aufmerksamkeit. „Es geht uns um Reichweite“, sagte Gesundheitsunternehmer Steffen Kuhnert und gab den Apothekern beim InspirationLab der Expopharm fünf Tipps, um digital sichtbarer zu werden.

Hier finden sich nur Experten zurecht. Die Apotheken-Website muss dagegen auf den ersten Blick verständlich und nützlich sein. / Foto: Fotolia/Marcito

Als erstes Aushängeschild im Netz fungiere der Google-Service „Google my business“ für Firmen und Unternehmen. Kuhnert riet den Apothekern dringend, diesen Service mit professionellem Bildmaterial zu nutzen. Ebenso wichtig sei es, die Google my business App herunterzuladen und zeitnah auf Rezensionen zu reagieren. „Es gibt nichts Schlimmeres, als auf eine negative Nachricht nicht zu reagieren.“ Zudem könne man hier nützliche Statistiken lesen, analysieren und für sich nutzen.

Da die meisten Kunden über Google auf die Apotheke stoßen, sieht Kuhnert die optimale Nutzung von Google my business und der App als vorrangig an. Erst an Nummer 3 stehe die benutzerfreundliche Apotheken-Website. Er empfahl, die Startseite aufzuräumen, übersichtlich zu gestalten und nur kundenrelevante Inhalte zu bieten. Nach dem Grundsatz „mobile first“ sollte man die eigene Website auch auf dem Smartphone aufrufen und die Aufbaugeschwindigkeit beachten. Optimal seien 0,6 Sekunden beim Seitenaufbau. Daher sein Rat: „Arbeiten Sie mit schlanken Websites!“

In Social-media-Kanälen sollte man sich vor langweiligen Posts hüten. Es gehe nicht um Werbung, sondern um Interaktion mit Menschen.

Und als Tipp 5: Für die digitale Präsenz ein finanzielles und vor allem zeitliches Budget bereitstellen. Um Kunden wirklich zu erreichen, gebe es keine Abkürzung.

Erschienen auf www.pharmazeutische-zeitung.de am 25.09.2019 von Brigitte M. Gensthaler

Mittwoch, 25. September 2019|Messe|

BAH-Grußwort expopharm: Apotheke vor Ort stärken

86 Prozent von befragten Kunden waren mit der Beratung bei ihrem letzten Apothekenbesuch zufrieden. Auf dieses Ergebnis einer repräsentativen Befragung zur Versorgungssituation in Deutschland wies Tobias Boldt vom Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller (BAH) bei der Eröffnung der Expopharm in Düsseldorf hin. Er plädierte dafür, die Rolle der Apotheke vor Ort weiter zu stärken.

Tobias Boldt, Stellvertretender Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes der Arzneimittel-Hersteller / Foto: PZ/Alois Müller

„Die persönliche Beratung durch die Apotheke vor Ort kann niemand ersetzen“, so Boldt mit Blick auf den digitalen Wandel und die sich daraus ableitenden Herausforderungen für die Zukunft. Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende des BAH ist der Meinung, dass Apotheken vor Ort mehr Kompetenzen erhalten sollten, um dadurch ihre Bedeutung in der Arzneimittelversorgung aufzuwerten.  Als Beispiel nannte er die Notwendigkeit weiterer Rx-to-OTC-Switches, also anspruchsvolle Selbstmedikations-Arzneimittel, die den heilberuflichen Status des Apothekers zusätzlich profilieren.  Um dies zu ermöglichen, sollte der Prozess des Switches, der in Deutschland so komplex ist wie in kaum einem anderen Land, Boldt zufolge grundsätzlich überarbeitet werden. „Wir haben im Mai ein Gutachten vorgelegt, wie dieses Verfahren vereinfacht werden könnte.“

Auch das geplante Gesetz zur Stärkung der Vor-Ort-Apotheken (VOASG) bietet laut Boldt Chancen, die Rolle der Apotheker zu stärken, da darin der Grundstein für die Übernahme weiterer pharmazeutischen Aufgaben gelegt wird. Beispielsweise hob der BAH-Vertreter die Bemühungen zur Erhöhung der Impfquoten hervor. Ebenfalls als positiv wertete er das Vorhaben, dass Ärzte Wiederholungsverordnungen ausstellen dürfen. Gerade bei solchen Folgeverordnungen komme den Apothekern für die Sicherstellung der Arzneimitteltherapiesicherheit und die Erhöhung der Therapietreue eine wichtige Rolle zu, so Boldt. Denn das könne nur funktionieren, wenn der Apotheker die Patienten auch persönlich in Augenschein nimmt.

Erschienen auf www.pharmazeutische-zeitung.de am 25.09.2019 von Sven Siebenand

Mittwoch, 25. September 2019|Messe|

BPI-Grußwort Expopharm: Der Lotse und die überdrehte Schraube

Die Arzneimittelversorgung braucht die Apotheken vor Ort aus guten Gründen. Zur Lösung der Lieferengpass-Problematik sind Änderungen bei der Ausgestaltung von Rabattverträgen erforderlich. Dies sind zwei wichtige Statements aus dem Grußwort des Vorsitzenden des Bundesverbands der Pharmazeutischen Industrie (BPI), Dr. Martin Zentgraf, anlässlich der Expopharm-Eröffnung in Düsseldorf.

Dr. Martin Zentgraf, Vorsitzender des Bundesverbands der Pharmazeutischen Industrie / Foto: PZ/Alois Müller

„Es gibt viele gute Gründe, für den Erhalt der Apotheke vor Ort zu kämpfen“, sagte Zentgraf.  Die sichere Arzneimittelversorgung durch Vor-Ort-Apotheken sei ein unerlässlicher Bestandteil des deutschen Gesundheitssystems. Der BPI-Vorsitzende betonte, dass Apotheken oft erster Anlaufpunkt für Patienten sind, eine Lotsenfunktion einnehmen und mitentscheiden können, ob der Betroffene zum Arzt gehen sollte. In vielen Fällen  sei der Gang in die Arztpraxis nicht notwendig und die Apotheke könne Präparate zur Selbstmedikation empfehlen. Das entlaste auch das Gesundheitssystem.

Zentgraf stellte heraus, dass Apotheken vor Ort auch in Notfallsituationen, etwa nachts oder am Wochenende, erreichbar sind und grundsätzlich die Patientensicherheit stärken, insbesondere wenn der Betroffene in einer Stammapotheke bekannt ist. Aber auch bei neuen Kunden gebe es einen entscheidenden Vorteil gegenüber dem Versandhandel: Der Apotheker sehe den Patienten von Angesicht zu Angesicht und könne so Rückschlüsse auf dessen Verfassung ziehen.

Im zweiten Teil seines Grußworts ging Zentgraf auf das Thema Arzneimittel-Lieferengpässe ein. Hieran müsse man arbeiten, da zugegebenermaßen Probleme bestünden. „In den seltensten Fällen gibt es nur einen einzelnen Grund für einen Engpass“, räumte Zentgraf ein. Allerdings ist er der Meinung, dass Rabattverträge die Problematik verstärken. „Die Schraube bei den Rabattverträgen ist einfach überdreht.“ Er plädierte dafür, dass die Krankenkassen zukünftig an mehrere Anbieter gleichzeitig Zuschläge erteilen müssen, von denen mindestens einer den Standort seiner Produktion in der EU nachweisen muss. Das würde die Arzneimittelversorgung nachhaltig stärken.

Erschienen auf www.pharmazeutische-zeitung.de am 25.09.2019 von Sven Siebenand

Mittwoch, 25. September 2019|Messe|

DAV-Web-App: Zentraler Transfer des E-Rezepts

Für den sicheren Transport des E-Rezepts vom Patienten in die Apotheke favorisieren die deutschen Apotheker eine zentrale Lösung. Die dafür konzipierte Web-App des Deutschen Apothekerverbands soll auf einer gemeinnützigen Grundlage basieren, erklären DAV-Vorsitzender Fritz Becker und ABDA-Vizepräsident Mathias Arnold im Gespräch mit der PZ.

Wie kommt das E-Rezept des Arztes vom Patienten in die Apotheke? Die vom Deutschen Apothekerverband konzipierte Web-App gibt dem Patienten die volle Hoheit über seine Daten. / Foto: Adobe Stock/gpointstudio

PZ: Der DAV plant eine Patienten-App, um die Arzneimittelversorgung via E-Rezept sicherzustellen. Was genau ist das Ziel dieser App?

Becker: Über diese App soll der Patient sicher seine elektronische Verordnung managen können und dabei die maximale Sicherheit für seine Daten haben. Er soll seine Verordnung jederzeit betrachten und frei entscheiden können, ob er sie einlöst und wer das Medikament liefert. Er hat also die absolute Hoheit über sein Rezept.

PZ: Derzeit gibt es ja bereits einige Anbieter am Markt, die eine Übermittlung des E-Rezepts anbieten. Inwiefern wird sich die DAV-App von diesen unterscheiden?

Becker: Die DAV-Web-App ist diskriminierungs- und werbefrei, dahinter steckt keinerlei wirtschaftliches Interesse. Die App ist neutral, alle Apotheken können mitmachen, es werden keine Daten und keine Rezepte gemakelt. Ihr einziges Ziel ist es, das E-Rezept des Patienten sicher in die Apotheke zu übertragen.

PZ: Wie ist der aktuelle Stand der Vorbereitungen?

Becker: Derzeit haben sich mehr als 11.000 Apotheken für die Teilnahme an der DAV-Lösung registriert. Wir haben dem Bundesministerium für Gesundheit die Idee schon konzeptionell vorgestellt. Die endgültige Version werden wir dem BMG kurz nach dem Apothekertag präsentieren. Die Web-App ist in der Datenschutzprüfung. Sie kann und soll dann in Bälde erprobt werden.

PZ: Sollten Sie die Zustimmung des BMG erhalten, bundesweit die Web-App als zentrale E-Rezept-Übermittlung vom Patienten zur Apotheke der Wahl zu starten, wären dann zeitgleich alle anderen Anbieter vom Markt?

Becker: Es wird immer andere Anbieter geben. Die kann und soll es auch rund um unsere Web-App herum geben, aber eben nicht im Kernbereich des E-Rezept-Transports. Wir werden versuchen, in Modellprojekten die Vorteile der DAV-App aufzuzeigen, um damit die Zustimmung der Politik zu erhalten, bundesweit als zentraler Anbieter den Transfer des E-Rezepts vom Patienten in die Apotheke zu regeln.

PZ: Aktuell haben die Mitglieder des Deutschen Apothekerverbands die Gründung einer Tochtergesellschaft beschlossen, einer gemeinnützigen GmbH zur Finanzierung der Web-App. Was ist der Zweck?

Fritz Becker, Vorsitzender des Deutschen Apothekerverbands / Foto: ABDA

Becker: Die GmbH soll die Umsetzung der genannten Ziele der App sicherstellen, da sie die Finanzierung und Haftung regelt. Der gemeinnützige Aspekt soll die Neutralität der Web-App unterstreichen und betonen, dass hinter diesem Projekt keinerlei wirtschaftliche Interessen stehen. Über die gemeinnützige GmbH kann der DAV beliehen werden, wie es etwa auch beim Nacht- und Notdienstfonds erfolgt. Der DAV würde vom BMG oder der Gematik beauftragt, die Übertragung des E-Rezepts sicherzustellen.

PZ: Die Mitgliederversammlung hat der Gründung zugestimmt. Was ist der nächste Schritt?

Becker: Nun erfolgt die juristische Gründung der Gesellschaft. Die Finanzierung dieser Web-App muss über die Landesapothekerverbände erfolgen. Die Wege der Finanzierung müssen dann über Verträge festgelegt werden. Ich denke, dass wir dies am Rande des Apothekertags in trockene Tücher bringen können.

PZ: Was die App betrifft: Ab wann ist mit weiteren Ergebnissen zu rechnen?

Becker: Geplant ist, dass im November die ersten E-Rezept-Codes über die Web-App laufen können. Das müssen wir dann auswerten und weitersehen.

PZ: Wie unterscheidet sich die DAV-Lösung technisch von den bereits am Markt befindlichen?

Arnold: Bei den meisten Vorbestell-Apps, die derzeit im Markt sind, sendet der Patient quasi ein Bild seines Rezepts an die Apotheke. Bei GERDA in Baden-Württemberg wird mit PDF gearbeitet. In Zukunft wird das digitale Original über die Telematik-Infrastruktur transportiert. Das wird dann sicher ein Datensatz, vermutlich eine XML-Datei sein. Das Originalrezept befindet sich auf dem sicheren Gematik-Server, der Patient erhält dazu lediglich den Schlüssel, einen Code. Diesen Code kann er selbst managen: Er hat damit die Gelegenheit, sein Rezept zu lesen oder kann einer Apotheke erlauben, das Rezept herunterzuladen und zu verarbeiten. Und er muss in der Lage sein, eine Kopie des Rezepts zeigen zu können, etwa für eine Vorbestellung. Das sind die wesentlichen Elemente, die diese Infrastruktur bieten muss.

PZ: Gibt es schon einen solchen Code?

Arnold: Nein, bislang noch nicht. Wir Apotheker koppeln uns aber genau an dieses Gematik-Konzept an und wollen dieses mit der App in die Anwendung bringen. Da sind wir mit unserer Idee ganz eng an den Gematik-Maßgaben. Mit der Web-App wollen wir dem Patienten maximale Sicherheit und Hoheit über seine Daten und seine Verordnung garantieren. Freie Apothekenwahl, keine Manipulation – nur lesen, vorbestellen, versorgen lassen.

PZ: Ist es also vorstellbar, dass künftig auf Wunsch des BMG der Transport des E-Rezepts ausschließlich über die Web-App-Lösung erfolgt?

Mathias Arnold, ABDA-Vizepräsident / Foto: ABDA

Arnold: Es spricht ganz viel für eine zentrale Lösung. Die Infrastruktur, auf der der Patient diesen Code managt, ist eine einheitliche Infrastruktur. Notwendige Änderungen, Sicherheits-Updates et cetera können so jederzeit und identisch durchgeführt werden. Als einheitliche Lösung ist sie vollkommen diskriminierungsfrei, alle Apotheken sind beteiligt, der Patient hat die freie Apothekenwahl. Der Datenschutz ist gewährleistet, weil keine kommerziellen Interessen bedient werden. Eine solche zentrale einheitliche Lösung kann rein theoretisch der Staat selbst betreiben oder ein von ihm Beauftragter. Das könnte die Gematik sein, es könnte aber auch jemand mit dieser Aufgabe betraut werden. Und dieses Beleihungsmodell wollen wir als Verbändemodell anbieten.

PZ: Gäbe es neben dieser Lösung dann noch andere Anbieter am Markt?

Arnold: Nein, bei der zentralen Variante gäbe es für das E-Rezept dann nur diesen einen Weg. So wie derzeit das rosa Rezept: Es gibt nur ein Formular, ein Original. Es ist ja eine Art Urkunde, ein Scheck. Fälschungen in diesem Bereich würden das ganze System gefährden. Dies lässt sich am besten vermeiden, indem der elektronische Transport des Rezepts auf einer staatlichen ordnungspolitischen Ebene abläuft.

PZ: Das hört sich alles gut an. Was könnte denn noch schiefgehen?

Becker: Der Vogel muss jetzt zum Fliegen kommen. Unsere Hoffnung ist, nun im Live-Betrieb zeigen zu können, dass es funktioniert.

Arnold: Der Patient muss es akzeptieren. Es muss ein gangbarer Weg für ihn sein. Deswegen haben wir zunächst noch die Parallelwelt. Es wird noch immer die Möglichkeit geben, sich den Code auf Papier ausdrucken zu lassen und ihn dann in die Apotheke zu tragen. In Portugal hat es fünf Jahre gedauert, bis die digitale Lösung sich wirklich durchgesetzt hat.

Erschienen auf www.pharmazeutische-zeitung.de am 25.09.2019 von Ev Tebroke

Mittwoch, 25. September 2019|Messe|

Arnold zum VOSAG: „Wir haben keine Zeit mehr“

ABDA-Vize Mathias Arnold warnt mit Blick auf den Gesetzgebungsprozess zum Apotheken-Stärkungsgesetz (VOASG) vor weiteren Verzögerungen. „Es darf nicht zum Stillstand kommen“, betonte er am heutigen Dienstag bei der Auftakt-Pressekonferenz zum Deutschen Apothekertag (DAT) in Düsseldorf.

Vor dem Hintergrund, dass sich der Bundesrat am vergangenen Freitag in seiner Stellungnahme zum VOASG für ein Verbot des Versandhandels mit verschreibungspflichtigen Arzneien ausgesprochen hat, dürfte das Rx-Versandverbot auch in Düsseldorf beim DAT wieder Thema sein. „Das Verbot ist eine alte Forderung der Apotheker“, sagte Arnold. Die Debatte grundsätzlich noch einmal aufzurollen, hält er jedoch nicht für zielführend. „Dafür haben wir wirklich keine Zeit mehr“, mahnte er. „Das Wichtigste ist, dass wir jetzt vorankommen.“

Stillstand im Gesetzgebungsprozess zur Apothekenreform wäre »die schlechteste aller Alternativen für den Berufsstand«, mahnte Arnold. / Foto: PZ7Alois Müller

Der ehemalige Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) hatte zu Amtszeiten sein politisches Gewicht in die Waagschale geworfen, um mithilfe des Versandverbots die Folgen des Urteils des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) vom Oktober 2016 für die deutschen Präsenzapotheken abzufedern. Mit dem Vorstoß war Gröhe jedoch krachend gescheitert – auch am Widerstand aus der eigenen Partei. Sein Nachfolger Jens Spahn (CDU) hatte deutlich weniger Bereitschaft signalisiert, sich für das von der ABDA geforderte Verbot einzusetzen. Daraufhin rückte die Bundesvereinigung davon ab und macht sich seither für die Wiederherstellung der Gleichpreisigkeit im Rx-Sektor stark.

Diesbezüglich steht der Gesundheitsminister hinter den Pharmazeuten: Mit dem VOASG will Spahn das Rx-Boni-Verbot ins Sozialrecht überführen und so auch Versender mit Sitz im EU-Ausland zwingen, sich wieder daran zu halten. Das Vorhaben ließe sich jedoch gegebenenfalls nur auf gesetzlich Versicherte anwenden. Privatpatienten und Selbstzahlern dürften EU-Versandapotheken weiterhin Preisnachlässe auf rezeptpflichtige Medikamente gewähren. Ob Spahns geplanter Kniff vor der EU-Kommission bestehen kann, ist umstritten.

Die Suche nach einer rechtssicheren Lösung, um die wirtschaftliche Schieflage im Apothekensektor wieder geradezurücken, zieht sich inzwischen seit drei Jahren hin. Nun gilt es laut Arnold, die Apothekenreform endlich in ein beschlussfähiges Gesetz zu gießen. „Sicher gibt es Korrekturbedarf“, räumte er ein. Die Positionierung des Bundesrats im Rahmen des politischen Diskurses begrüßt er grundsätzlich. „Natürlich ist es gut, wenn sich die klugen Köpfe in Deutschland Gedanken machen, wie man ein Gesetz verbessern kann.“ Eine Blockade zwischen den Organen sei jedoch unbedingt zu vermeiden. „Das wäre die schlechteste aller Alternativen für den Berufsstand.“

Das belegt auch der heute vorgestellte Apothekenklima-Index: Den Umfrageergebnissen zufolge halten beachtliche 90 Prozent der Apotheker das Thema Planungssicherheit für eines der wichtigsten der kommenden zwei bis drei Jahre. Stabile rechtliche Rahmenbedingungen wie der Erhalt der Arzneimittelpreisverordnung stehen demnach ganz oben auf der Wunschliste der Pharmazeuten.

Erschienen auf www.pharmazeutische-zeitung.de am 24.09.2019 von Christina Müller

Dienstag, 24. September 2019|Messe|

Apothekenklima-Index 2019: Die Aussichten werden trüber

Die Apotheker in Deutschland sehen zunehmend pessimistisch in die Zukunft: knapp 80 Prozent erwarten eine Verschlechterung der wirtschaftlichen Entwicklung der Branche. Das ist ein Ergebnis des Apothekenklima-Index 2019, die die ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apotheker heute in Düsseldorf im Vorfeld des Deutschen Apothekertags vorstellte. Sorgen bereiten den Apothekern zunehmend auch Lieferengpässe, die Bürokratie und das geplante E-Rezept.

Für den von der ABDA in Auftrag gegebenen Apothekenklima-Index werden jährlich 500 Apothekeninhaber zu ihren Erwartungen und Planungen befragt. Dabei wird die Branchenentwicklung immer pessimistischer gesehen, berichtete ABDA-Vizepräsident Mathias Arnold in Düsseldorf. Acht von zehn Apothekern gehen von einer Verschlechterung aus, fast jeder Dritte sogar von einer „deutlichen Verschlechterung“. Dieser Anteil ist von 11,8 Prozent in 2016 auf 31,2 Prozent in 2019 angestiegen. „Auch die Erwartungen für die Entwicklung der eigenen Apotheke trüben sich ein“, berichtete Arnold. So geht fast jeder zweite Apothekeninhaber von einer Verschlechterung der Situation aus. Die Zahl der Inhaber, die von einer deutlichen Verschlechterung ausgehen, hat sich von 2016 mit 4,4 Prozent auf 2019 mit 11,6 Prozent fast verdreifacht. „Das zeigt eindrucksvoll, was in dieser Branche passiert ist“, so Arnold.

Trotz allem zeige sich bei der Beschäftigung in Apotheken eine stabile Lage, die Zahl der Arbeitsplätze habe sogar zugenommen. Zudem plant mehr als jeder zweite Apotheker, weitere Mitarbeiter einzustellen. Das zeige ganz deutlich, dass „menschliche Beratung Menschen braucht“, sagte Arnold. Doch bei der Gewinnung von Mitarbeitern treten zunehmend Probleme auf, wie die Befragung ergab. So rechnen fast drei Viertel der Inhaber mit nur einem Bewerber auf eine ausgeschriebene Stelle als Apotheker, das ist deutlich pessimistischer als noch 2016. Trotz steigender Zahl der Studierenden und der Approbationen sei Apotheker immer noch ein Engpassberuf. „Ausgeschriebene Stellen bleiben durchschnittlich 143 Tage offen“, sagte der ABDA-Vizepräsident.

Der Apothekenklima-Index zeigte auch, dass Stressfaktoren weiter zunehmen. Vor allem Lieferengpässe sind ein stark wachsendes Problem. „Die Lieferengpässe sind in der Befragung inzwischen auf Platz zwei der Stressoren im Apothekenalltag vorgerückt“, berichtete Arnold. Auf Platz eins ist nach wie vor der hohe Bürokratieaufwand in den Offizinen. Aber gerade auch die Einhaltung der Importquote und die Rabattverträge werden zunehmend als Ärgernis empfunden. „Das ist das, was den Kollegen den Arbeitsalltag erschwert.“

Entsprechend ist der Abbau des Bürokratieaufwands ein wichtiges gesundheitspolitisches Thema für die befragten Apothekeninhaber. Am häufigsten wünschen sie sich allerdings Planungssicherheit (90 Prozent) und stabile beziehungsweise bessere wirtschaftliche Rahmenbedingungen (79 Prozent). „Apotheker brauchen klare Rahmenbedingungen für eine langfristige Sicherung der Arzneimittelversorgung“, so Arnold. Diese sollten zeitnah geschaffen werden.

Schließlich wurden die Apotheker auch zu den aktuellen Themen E-Rezept und pharmazeutische Dienstleistungen befragt. Das geplante E-Rezept sehen die Apotheker mit Sorge. „Vorteile wie den Rückgang von Rezeptfälschungen, Arztrücksprachen und Retaxationen werden zwar gesehen“, betonte Arnold. Doch die Sorgen zu der Thematik überwiegen demnach. So rechnen 81,8 Prozent mit einer Zunahme des Versandhandels als Folge und 46,8 Prozent mit einem stärkeren Wettbewerb unter Offizinapotheken. Positiv dagegen werden die geplanten pharmazeutischen Dienstleistungen wahrgenommen. „Für die Medikationsanalyse und das Medikationsmanagement stehen die Apotheker bereit“, sagte Arnold. Und auch in die Prävention wollen Apotheker verstärkt einsteigen. So würden mehr als zwei Drittel der befragten Bluthochdruck-Screenings und Maßnahmen zur Diabetes-Früherkennung anbieten wollen. Eine Grippeschutzimpfung will ein Drittel in das Repertoire der Dienstleistungen aufnehmen.

Erschienen auf www.pharmazeutische-zeitung.de am 24.09.2019 von Christina Hohmann-Jeddi

Dienstag, 24. September 2019|Messe|

Lieferengpässe: Stress pur im Apothekenalltag

Lieferengpässe verursachen erheblichen Stress und zusätzliche Belastungen in der Apotheke. Darauf wies ABDA-Vizepräsident Mathias Arnold auf einer Pressekonferenz anlässlich des Deutschen Apothekertags in Düsseldorf hin.

Bei einer Umfrage unter 500 Apothekeninhabern nennen 456 (91,2 Prozent) der Befragten Lieferengpässe als Ärgernis in der Apotheke. Das ist knapp hinter bürokratischem Aufwand allgemein der zweite Platz. Fast jeder fünfte Inhaber schätzte den durch das Management von Lieferengpässen verursachten Zeitaufwand auf mehr als 20 Prozent der Arbeitszeit der Apothekenmitarbeiter.

Da fehlt doch was im Alphabet: Lieferengpässe führen zunehmend zu Problemen und Stress im Apothekenalltag. Die Mitarbeiter kostet es viel Zeit und Energie, Versorgungsengpässe zu vermeiden. / Foto: Adobe Stock/2Design

Arnold: „Die im Apothekenklima-Index erfragten Bewertungen zum Zeitaufwand bei Lieferengpässen lassen sich jetzt auch mit Verordnungszahlen des Deutschen Arzneiprüfungsinstitut empirisch untermauern.“ Demnach hat sich die Anzahl der Packungen mit Lieferengpässen im Bereich der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) von etwa 5 Millionen im Jahr 2016 auf mehr als 9,3 Millionen im vergangenen Jahr fast verdoppelt. Mehr als die Hälfte davon entfallen auf zehn Wirkstoffe. Mengenmäßig steht Ibuprofen mit 1,6 Millionen nicht verfügbaren Packungen ganz oben auf dieser Liste. Auf Platz zwei folgt das nächste nicht steroidale Antirheumatikum (NSAR): Diclofenac mit mehr als 600.000 nicht verfügbaren Packungen. Blutdrucksenker wie fehlendes Ramipril, Bisoprolol oder Sartane – auch in Kombination mit Diuretika – stellen ebenfalls ein häufiges Problem dar.

Schaut man auf die Prozentzahlen, ergibt sich in der Liste übrigens eine andere Reihenfolge. Hier schafft es ein Blutdrucksenker auf Platz eins. Mehr als jede achte Valsartan-Packung (13 Prozent) war 2018 nicht verfügbar. Das dürfte am Nitrosamin-Skandal aus dem Vorjahr liegen. Knapp hinter Valsartan folgt das Antidepressivum Escitalopram, von dem 12,6 Prozent der Packungen nicht verfügbar waren. Auch das Antidepressivum Opipramol (9,3 Prozent) stellt ein Problem dar.

Arnold machte deutlich, dass es mehrere Gründe für die Zunahme der Lieferengpass-Zahlen gebe. „An einem vergleichsweise kleinen Pool von Wirkstoffherstellern bedient sich die ganze Welt“, so der ABDA-Vizepräsident. Kommt es hier zu technischen Störungen oder Ausfällen, habe dies globale Auswirkungen. Ein weiterer Grund für die Lieferengpässe seien die Rabattverträge. Immerhin sei im Jahr 2018 jedes 50. Rabattarzneimittel von Lieferengpässen betroffen gewesen. Eine dritte Ursache für die Zunahme der Lieferengpass-Problematik auf dem deutschen Markt sieht Arnold in der Tatsache, dass viele Arzneimittel mittlerweile in Deutschland preiswerter sind als in anderen Ländern. „Für Deutschland vorgesehene Arzneimittel dürfen nicht ins Ausland abfließen“, forderte Arnold. Zudem plädierte er dafür, die Arzneimittelproduktion wieder nach Europa zurückzuholen und bei den Rabattverträgen und der Zuteilung nachzubessern.

Erschienen auf www.pharmazeutische-zeitung.de am 24.09.2019 von Sven Siebenand

Dienstag, 24. September 2019|Messe|

Apotheken vor Ort sollen „digitale Heimat“ werden

Die Apotheken vor Ort im Umgang mit der digitalen Entwicklung stärken – so lautet das selbsterklärte Ziel der Noventi, zu dem der Gesundheits-IT-Dienstleister diese Woche auf der Expopharm seine Strategie präsentieren will.

Bereichsvorstand Technik & Digitale Strategie bei Noventi, Sven Bertram, möchte nach eigenen Angaben Apothekenkunden mit einem Vier-Säulen-Konzept helfen , sich digital gut zu etablieren. / Foto: Noventi/Dominik Oswald

„Es geht uns darum, die digitale Entwicklung nicht als Feindbild, sondern als Chance zu platzieren“, erklärt Sven Bertram von Noventi bei einem Gespräch mit der Pharmazeutischen Zeitung und spricht von einer „digitalen Heimat“ für Apothekenkunden. Denn eine solche könnten Anbieter wie DocMorris und Amazon aus Sicht des Bereichsvorstands Technik & Digitale Strategie mangels der menschlichen Komponente nicht leisten.
Vier Säulen sollen den Apothekern helfen, sich digital gut zu etablieren: gute Kommunikationswege im Gesundheitswesen, App-Bibliotheken, kurative Informationen aus der Apotheke vor Ort und zusätzliche Services, wie die „PKV-Direktabrechnung“.

Dabei soll die erste Säule nach Angaben von Bertram zeigen, wie kommunikationsoffen eine Apotheke sein kann. „Wir sind überzeugt, dass Kunden, die einen so komfortablen Zugang zur Apotheke vor Ort haben wie zu Amazon, dann auch zu ihrer Heimatapotheke gehen.“

Eine einzige Bestell-App für alle Apothekenkunden sei jedoch keine Lösung. Das zweite Standbein sei daher eine App-Bibliothek. Der Kunde solle selbst entscheiden können, welche App er nutzen möchte. Bertram: „Unsere Aufgabe ist es dann, die Daten daraus zu elektronifizieren, also zu ‚normalisieren‘, und der Apotheke einheitlich und strukturiert zur Verfügung zu stellen.“

Der Infoserver als dritte Säule soll Apothekern den Umgang mit Kunden mit Sprachhürden erleichtern. Dazu seien beispielsweise bestimmte Arzneimittelinformationen der ABDATA in zunächst vier Sprachen übersetzt worden, die in Deutschland häufig gesprochen werden: Türkisch, Arabisch, Polnisch und Englisch. Die Übersetzungen werden laut Noventi den Apothekern über das Warenwirtschaftssystem zur Verfügung gestellt, die diese wiederum im Gespräch mit dem Kunden nutzen können.

Die vierte Säule befasst sich mit der Abrechnung von privat krankenversicherten Patienten. Bei dem Modell der sogenannten PKV-Direktabrechnung wird ein Vertrag zwischen Patient und Krankenversicherung geschlossen, sodass Abrechnungen direkt zu dieser und zu Noventi Health Care gehen. „Der Patient bekommt sein Medikament wie bei einem GKV-Rezept und muss sich um nichts kümmern“, erklärt Bertram.

„Wir sind überzeugt, dass sich die Apotheke vor Ort damit digital gut etablieren kann.“ Am Ende werden alle Apotheken mitgehen müssen, so Bertram. „Anders wird es nicht mehr gehen.“

Beitrag erschienen auf www.pharmazeutische-zeitung.de am 24.09.2019

Dienstag, 24. September 2019|Messe|

expopharm 2019: Fünf Irrtümer über die expopharm

Eschborn (20.09.2019) – Obwohl die expopharm inzwischen seit über 50 Jahren stattfindet, halten sich manche Vorurteile und Irrtümer hartnäckig. Ein möglicher Grund: Die Messe wandelt sich ständig und passt sich aktuellen Anforderungen an; das Bild von der Messe in den Köpfen der Besucher kann damit nicht immer Schritt halten. Hier fünf populäre Irrtümer.

Irrtum 1: „Die expopharm bietet doch nur etwas für Chefs.“
Richtig ist: Apothekenleiter können sich direkt zu neuen Entwicklungen am Markt informieren, zum Beispiel über Rührsysteme für die Rezeptur, Analysesysteme für das Labor oder Lagerautomaten für das Apothekensortiment. Doch auch für Mitarbeiter halten sowohl die Aussteller als auch das Vortragsprogramm ein breites Informations-Angebot für die tägliche Arbeit in der Apotheke bereit. Dazu gehören die pharmazeutischen Vorträge der pharma-world für Apotheker und PTA, das PTA-Forum Live speziell für PTA und Vorträge für angehende Apotheker und Existenzgründer auf dem neuen inspirationLAB. „Alle können sich auf der Webseite www.expopharm.de ein ganz auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenes Programm zusammenstellen“, sagt Petra Lutz, Geschäftsbereichsleiterin Messen und Kongresse bei der Avoxa.

Irrtum 2: „Auf der expopharm gibt es NUR Aussteller und ihre Produkte.“
Richtig ist: In diesem Jahr präsentieren mehr als 500 Aussteller ihre Produkte und Innovationen. Darüber hinaus gibt es ein beständig wachsendes Vortragsprogramm. In diesem Jahr umfasst es über 250 Veranstaltungen mit mehr als 130 Referenten in den Formaten inspirationLAB, pharma-world und Aussteller-Seminaren zu aktuellen Fragestellung aus der täglichen Apothekenpraxis: von Apotheken-Organisation und -Marketing, über Fragestellungen rund um medizinisches Cannabis oder die Beratung im Rahmen der Selbstmedikation bis hin zur Anfertigung von Individualrezepturen. Die Vorträge der pharma-world und viele Workshops im inspirationLAB sind von der Apothekerkammer Nordrhein als Fortbildung akkreditiert.

Irrtum 3: „Für PTA wird nur am Samstag etwas auf geboten.“
Richtig ist: Auf der pharma-world ist am Samstag traditionell PTA-Tag – in diesem Jahr mit vielen Vorträgen und Live-Cookings zur Rezeptur-Anfertigung. Aber auch an den anderen Tagen wird den PTA viel geboten: am Stand von PTA-Forum Live, in den Experten-geführten Rundgängen zu den Themen Rezeptur und Kosmetik, in den Vorträgen der pharma-world zu häufigen Beratungsthemen in der Apotheke und bei vielen Ausstellern. Neu auf der expopharm sind auch die PTA-Guides im Eingangsbereich der Messe, die Orientierung im umfangreichen Angebot für PTA anbieten.

Irrtum 4: „Wenn ein Workshop oder Messe-Rundgang ausgebucht ist, dann gibt es keine Chance mehr auf Teilnahme.“
Richtig ist: In diesem Jahr bietet die expopharm mehr als 80 Workshops und themenspezifische, durch Experten geführte Rundgänge über die Messe an, bei denen die Zahl der Plätze naturgemäß begrenzt ist. Die Nachfrage war so groß, dass über die Online-Anmeldung auf www.expopharm.de derzeit alle Plätze ausgebucht sind. Es lohnt sich für Kurzentschlossene dennoch, vor Ort am Informations-Counter im inspirationLAB nach Restplätzen zu fragen, um so einen Nachrücker-Platz zu ergattern.

Irrtum 5: „Ein Besuch der expopharm lohnt alle zwei bis drei Jahre, das reicht doch.“
Richtig ist: Der Beruf des Apothekers und die Institution Apotheke haben eine lange Tradition. Doch beide erfahren aktuell starke Veränderungen in vielen Bereichen, Jahr für Jahr stehen neue Aspekte im Fokus, in diesem Jahr vor allem die Chancen und Risiken der Digitalisierung. Zu allen Aspekten kann man sich auf der expopharm informieren: bei den über 500 Ausstellern, in den mehr als 250 Veranstaltungen und beim gleichzeitig stattfindenden Apothekertag. Hintergrundwissen und praktische Anschauung findet man auf der expopharm an einem Ort. „Ziel der expopharm ist es, der Apothekerschaft Informationen, Orientierung und Inspirationen zu den brennenden Themen zu liefern“, so Lutz.

Zum Hintergrund:
Mit der expopharm-Sonderfläche pharma-world beschreitet die expopharm bereits seit 2013 neue Wege, indem sie ihren Besuchern eine Kombination aus wissenschaftlichen Vorträgen und den Messeauftritten der Aussteller bietet. Seit 2017 gibt es darüber hinaus zu bestimmten Themen mit durch Experten geführte Rundgänge über die expopharm. Durch den großen Erfolg wird dieses Format in diesem Jahr erneut erweitert. Das inspirationLAB mit seinem umfangreichen Angebot an die Messebesucher schließt daran an. Zusätzlich zu pharmazeutischen Fragestellungen bildet das neue Format zahlreiche weitere Aspekte aus der Apothekenpraxis ab.

Über die expopharm:
Die expopharm ist Europas bedeutendste und größte Fachmesse rund um den Apothekenmarkt. Mehr als 500 Aussteller aus dem In- und Ausland werden sich vier Tage lang über 25.000 nationalen und internationalen Fachbesuchern präsentieren. 2019 findet die expopharm vom 25. bis 28. September auf dem Düsseldorfer Messegelände statt.

Die Pressemitteilung können Sie auch hier downloaden.

Pressekontakt:
Elmar Esser
E-Mail: presse@expopharm.de

Freitag, 20. September 2019|Messe, Presse|

Newcomer Days – Gründergeist trifft Apothekenbranche

Auf der diesjährigen expopharm in Düsseldorf laden über 20 Start-Ups dazu ein, Innovationen zu entdecken und die Gründer und ihre Ideen kennenzulernen.

Besucher der Messe haben Gelegenheit, sich auf der Newcomer Area des inspirationLAB mit den Start-Up Unternehmen auszutauschen und neue Technologien vor Ort kennenzulernen. Um hier möglichst interessante Jungunternehmen zu finden, hat die expopharm ein neu aufgelegtes Förderprogramm ins Leben gerufen, das bereits im ersten Jahr auf große positive Resonanz gestoßen ist. So nutzen insgesamt knapp 20 Gründer die Möglichkeit, sich als Teil des neuen inspirationLAB auf einer Sonderfläche im Herzen der Halle 1 zu präsentieren. Mehr als die Hälfte der Teilnehmer nahm zusätzlich an einem Wettbewerb teil, bei dem sie die Ausstellungsgebühr für die Teilnahme an der expopharm gewinnen konnten.

Überzeugen konnte mit der Bewerbung im Bereich der Technologie Jungunternehmen wie z. B KYTE-TEC mit ihrem innovativen, vollautomatisierten Couponing Ansatz oder apocollect, die aus den eigenen Alltagsschwierigkeiten heraus eine Lösung zur apothekeninternen Kommunikation entwickelt haben. Ebenfalls interessant ist die neue Technologie im Produktbereich von BIOMES, die biotechnologische Verfahren entwickeln und einen neuen Ansatz der Darmflora Analyse bieten. Oder der Anbieter trackle, der eine Alternative des Fertilitätsmanagements in Form eines Körpertemperatur Sensors in Verbindung mit einer App präsentiert. Als Entwicklung von Apothekern für Apotheker entschied sich die Jury für apocollect als Gewinner,

Das Angebotsspektrum der Start-Ups geht von originellen Verkaufs- und Beratungsansätzen bis zu neuen Ansätzen für das Apothekenmanagement.

Besuchen Sie die Newcomer Area des inspirationLAB Halle 1, E-32 und nutzen Sie die Gelegenheit, einen frischen Einblick in die Apotheke von Morgen zu gewinnen.

Mittwoch, 11. September 2019|Messe|

expopharm 2019: Aktuelles Wissen zu Cannabis und Rezepturen

Eschborn (03.09.2019) – Medizinal-Cannabis und die Anfertigung von Individualrezepturen bilden auf der diesjährigen expopharm, die vom 25. bis 28. September in Düsseldorf stattfindet, sowohl was die Zahl der entsprechenden Aussteller angeht, als auch in den Programmen von inspirationLAB und pharma-world eine wichtige Rolle. Und das aus gutem Grund: „Zwar hat sich bei der Versorgung von Patienten mit medizinalem Cannabis durch die Apotheken inzwischen vieles eingespielt“, erläutert Mitglied des Programmbeirats der pharma-world, Professor Dr. Theodor Dingermann. „Aber es treten natürlich immer wieder neue Aspekte in den Vordergrund, wissenschaftliche ebenso wie versorgungspraktische.“

Antworten auf Cannabis-Fragen

So enthält Cannabis nicht nur Tetrahydrocannabinol (THC), sondern auch Cannabidiol (CBD) und Terpene. Arzneilich angewendet werden sowohl Individualrezepturen als auch Fertigarzneimittel und getrocknete Blüten. Letztere können sich je nach Varietät im Spektrum ihrer Inhaltsstoffe und damit auch in ihrer Wirkung erheblich voneinander unterscheiden. Im Zentrum des Interesses steht hier die Gruppe der Terpene.

Auf der expopharm bildet Cannabis an zwei Tagen das Schwerpunktthema: am Mittwoch auf dem inspirationLAB und am Freitag auf der pharma-world. Insgesamt stehen rund 30 Vorträge, Workshops und Podiumsdiskussionen auf dem Programm. Dabei gibt es unter anderem praktische Tipps für die Anfertigung von Dronabinol-Rezepturen, wichtige Aspekte bei der Beratung der Patienten und viele Details im Umgang mit Cannabis-Blüten. Auch einen Überblick über den europäischen Cannabis-Markt und einen Blick nach Kanada, dem Land mit der liberalsten Cannabis-Gesetzgebung, ermöglicht das Programm. Darüber hinaus können sich Interessierte bei den in diesem Jahr rund 20 Ausstellern aus dem Bereich Cannabis über Produkte und Dienstleistungen informieren.

Rezeptur-Anfertigung praxisnah

Über sechs Millionen allgemeine Rezepturen, zum Beispiel Kapseln und Salben, haben die öffentlichen Apotheken in Deutschland laut einer Auswertung des Deutschen Arzneiprüfungsinstituts (DAPI) im vergangen Jahr allein für gesetzlich Krankenversicherte angefertigt. Häufig handelt es sich dabei um Kapseln für Kinder, für die ein Fertigarzneimittel in einer geeigneten Dosierung häufig nicht zur Verfügung steht, oder um Salben für Patienten mit Hauterkrankungen. „Von der Prüfung der Verordnung auf Plausibilität über die Prüfung der Rezeptur-Ausgangsstoffe und der Anfertigung der Rezeptur bis zur Erstellung der Protokolle und nicht zuletzt des Rezeptur-Etiketts sind zahlreiche Arbeitsschritte notwendig“, erläutert Dr. Stefanie Melhorn vom DAC/NRF. „Dazu ist es erforderlich, mit seinem Fachwissen stets auf dem neuesten Stand zu sein.“

An den vier Tagen der expopharm stehen hierzu insgesamt rund 40 Veranstaltungen auf dem Programm, am Samstag bildet die Anfertigung von Rezepturen den Themenschwerpunkt auf der pharma-world. Neben Fachvorträgen setzt die expopharm in diesem Jahr besonders stark auf Anschauung. So zeigen Referenten in Live-Cookings unter anderem, wie Fehler bei der Herstellung niedrig dosierter Kapseln vermieden werden können oder wie stabile Harnstoff-haltige Gele gelingen. Durch Experten geführte Rundgänge zu ausgewählten Ausstellern der Messe geben einen Überblick über Innovationen für Labor und Rezeptur.

Grundsätzlich gilt: Die Plätze in den Workshops und Rundgängen sind begrenzt und sehr begehrt. Daher empfiehlt sich eine Anmeldung über den Ticketshop auf expopharm.de. Sollten Workshops und Rundgänge ausgebucht sein, kann man auch vor Ort im inspirationLAB versuchen, einen Restplatz zu ergattern. Alle Angebote sind im Ticketpreis bereits enthalten.

Zum Hintergrund:

Mit der expopharm-Sonderfläche pharma-world beschreitet die expopharm bereits seit 2013 neue Wege, indem sie ihren Besuchern eine Kombination aus wissenschaftlichen Vorträgen und den Messeauftritten der Aussteller bietet. Seit 2017 gibt es darüber hinaus zu bestimmten Themen mit durch Experten geführte Rundgänge über die expopharm. Durch den großen Erfolg wird dieses Format in diesem Jahr erneut erweitert. Das inspirationLAB mit seinem umfangreichen Angebot an die Messebesucher schließt daran an. Zusätzlich zu pharmazeutischen Fragestellungen bildet das neue Format zahlreiche weitere Aspekte aus der Apothekenpraxis ab.

Über die expopharm:

Die expopharm ist Europas bedeutendste und größte Fachmesse rund um den Apothekenmarkt. Mehr als 500 Aussteller aus dem In- und Ausland werden sich vier Tage lang über 25.000 nationalen und internationalen Fachbesuchern präsentieren. 2019 findet die expopharm vom 25. bis 28. September auf dem Düsseldorfer Messegelände statt.

Pressekontakt:
Elmar Esser
E-Mail: presse@expopharm.de

Die Pressemitteilung können Sie auch hier downloaden.

Dienstag, 3. September 2019|Messe, Presse|

Neue Wege in der digitalen Kommunikation: Die Website der expopharm erfährt umfassenden Relaunch

Eschborn (21.08.2019) –  Die expopharm präsentiert fünf Wochen vor Messebeginn eine neu konzipierte Internetpräsenz. Ein modernes Design und eine nutzerfreundliche Struktur standen hierbei im Fokus der Neugestaltung von expopharm.de. Die Inhalte orientieren sich weiterhin konsequent daran, welche Informationen und Services Besucher und Aussteller für den Besuch von Europas größter Fachmesse im Apothekenmarkt benötigen.

Die neue Navigation ermöglicht eine gute Orientierung und ein verbessertes Bedienerlebnis trotz eines deutlich erweiterten Angebots. Der Nutzer wird in der neuen Struktur geführt zu den Informationen für Besucher, für Aussteller, zum umfangreichen Programm sowie zu dem Forum Wissen mit den verschiedenen Bühnen und Austauschplattformen.

Aus der Mobile-First-Strategie ist eine responsive Website entstanden, die über alle Inhalte bis hin zu den Funktionalitäten für die Nutzung auf mobilen Geräten optimiert wurde. Der Auftritt ist nach dem OnePager-Prinzip konzipiert, so dass der Nutzer sich intuitiv orientieren kann und schnellen Zugang zu allen vertiefenden Angeboten findet. Eine garantiert kurze Benutzerführung führt in maximal drei Klicks zum Ziel. Weiterhin wurde das Programm mit mehr als 250 Veranstaltungen in der Darstellung deutlich verbessert. Um die Abbildung des vielfältigen Veranstaltungsangebots individuell auf den Nutzer anzupassen, sind nun Mehrfachselektionen nach Themenschwerpunkten, Sprechern, Zielgruppen oder Bühnen möglich. Oft gesuchte Informationen wie das Ausstellerverzeichnis sind ebenso in den neuen Auftritt eingebunden wie die zahlreichen Services für die beteiligten Firmen.

Über die expopharm:
Die expopharm ist Europas bedeutendste und größte pharmazeutische Fachmesse. Mehr als 500 Aussteller aus dem In- und Ausland werden sich vier Tage lang über 25.000 nationalen und internationalen Fachbesuchern präsentieren. 2019 findet die expopharm vom 25. bis 28. September auf dem Düsseldorfer Messegelände statt.

Pressekontakt:
Elmar Esser
E-Mail: presse@expopharm.de

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Dienstag, 20. August 2019|Messe, Presse|

expopharm 2019: mehr Themen, intensiverer Austausch

Eschborn (29.07.2019) – Die expopharm, die vom 25. bis 28. September auf dem Düsseldorfer Messegelände stattfindet, erweitert in diesem Jahr nicht nur ihr Angebot an Themen, sondern präsentiert auch neue Formate. So umfasst das neue inspirationLAB, für das zwei Bühnen sowie mehrere Workshopräume zur Verfügung stehen, zahlreiche Vorträge, praxisnahe und ergänzende Workshops sowie Best-Practice-Beispiele und Live Coachings. „Die expopharm geht damit einen weiteren wichtigen Schritt“, erläutert Metin Ergül, Geschäftsführer der Avoxa Mediengruppe. „Neben einer klassischen Präsentation der Produkte ihrer Aussteller bietet sie umfassendes Hintergrundwissen zu vielen Aspekten des Apothekenmarktes.“

Während der gesamten Dauer der expopharm stehen auf der Bühne 1 des inspirationLAB die Herausforderungen und Chancen durch die Digitalisierung in der Apotheke im Zentrum von über 50 Beiträgen. Drei Beispiele – Medikationsanalysen, Online-Marketing, E-Rezept – zeigen die große Bandbreite der aktuellen Berührungspunkte zwischen digitalen Entwicklungen und Apothekenpraxis.

Thementage auf dem InspirationLAB:
Auf der Bühne 2 bietet das inspirationLAB Thementage zu aktuellen Schwerpunktthemen. Hier geht es am Mittwoch um Fragen rund um Medizinal-Cannabis. Apothekenpraktische und politische Fragestellungen stehen dabei ebenso im Fokus wie ein Blick ins Ausland, etwa nach Kanada. So geht es in den über 15 Beiträgen unter anderem um Insights aus der Patientenbetreuung, die Wichtigkeit von Cannabis-Trainings und um juristische Feinheiten im Umgang mit Medizinal-Cannabis.

Am Donnerstag gibt es praxisnahen Input für alle Apothekeninhaber und Fillialleiter. Hier dreht sich dann alles um die Möglichkeiten, wie Apotheken qualifizierte Mitarbeiter für sich gewinnen und wie sie diese halten können sowie um Tipps, wie aus guten Mitarbeitern ein gutes Team wird. Auch Themen wie die Leitung einer Filialapotheke und nicht zuletzt die Gestaltunsspielräume einer Selbstständigkeit, werden hier erörtert.

Management-Themen in der Apotheke bilden den Schwerpunkt des dritten Thementages, dem Freitag. Mit Beiträgen wie die Aspekte der Übernahme oder Neugründung einer Apotheke, werden insbesondere junge Apotheker angesprochen.

Den Abschluss bildet am Samstag das Angebot für zukünftige Apotheker mit Tipps für das Pharmaziestudium, das Examen und die anschließende Berufstätigkeit.
An allen Tagen des inspirationLAB lädt das Netzwerkcafé zum Diskutieren und Networking ein.

Frische Ideen:
Dazu passt das apocamp, das innovative Barcamp Format (Thema Kundenbindung & Digitalisierung) am Freitag, sowie der Rheinland-Pitch, der am Donnerstag ebenfalls auf dem Areal des inspirationLAB stattfindet. Bei diesem mittlerweile größten Startup-Pitchwettbewerb erhalten fünf junge Unternehmer die Chance, ihre Geschäftsidee auf einer großen Bühne den Messebesuchern vorzustellen. So holen sie Feedback ein und sprechen neue Partner, Kunden, Mitgründer oder Investoren an. Neben einem Preisgeld für den Pitchgewinner bekommen die Teilnehmer die Möglichkeit, an einem Gründer-Workshop teilzunehmen.
Der Rheinland-Pitch findet in Kooperation mit dem Startup Inkubator STARTPLATZ statt.

Zum Hintergrund:
Mit der expopharm-Sonderfläche pharma-world beschreitet die expopharm bereits seit 2013 neue Wege, indem sie ihren Besuchern eine Kombination aus wissenschaftlichen Vorträgen und den Messeauftritten der Aussteller bietet. Seit 2017 gibt es darüber hinaus zu den Themen Rezeptur und Digitalisierung durch Experten geführte Rundgänge über die expopharm. Durch den großen Erfolg wird dieses Format in diesem Jahr erneut erweitert. Das inspirationLAB mit seinem umfangreichen Angebot an die Messebesucher schließt daran an. Zusätzlich zu pharmazeutischen Fragestellungen bildet das neue Format zahlreiche weitere Aspekte aus der Apothekenpraxis ab.

Über die expopharm:
Die expopharm ist Europas bedeutendste und größte Fachmesse rund um den Apothekenmarkt. Mehr als 500 Aussteller aus dem In- und Ausland werden sich vier Tage lang über 25.000 nationalen und internationalen Fachbesuchern präsentieren. 2019 findet die expopharm vom 25. bis 28. September auf dem Düsseldorfer Messegelände statt.

Die Pressemitteilung können Sie auch hier downloaden.

Pressekontakt:
Elmar Esser
E-Mail: presse@expopharm.de

Mittwoch, 7. August 2019|Messe, Presse|

Cannabis, Personal und digitale Kundenbindung stehen im Fokus

Mit der expopharm und dem Deutschen Apothekertag ist auch in diesem Jahr wieder ein wichtiger Termin für Apotheker und die Pharma-Branche gesetzt. Vom 25. bis 28. September präsentiert Europas größte und wichtigste Fachmesse rund um den Apothekenmarkt aktuelle pharmazeutische und berufspolitische Themen in den Hallen der Messe Düsseldorf.

In diesem Jahr wird das Vortragsprogramm erheblich erweitert. Das Thema »Digitale Kundenbindung« ist in verschieden Formaten auf der Messe präsent. Im Vorfeld beteiligten sich Aussteller, Apotheker und Vordenker an einem „Call for Ideas“. Als Ideengeber, die im Markt etwas bewegen und ihre Erfahrungen teilen wollen, haben sie sich in das viertägige Bühnen- und Workshop-Programm eingebracht. Es werden unter anderem Impulsvorträge, Workshops, Gesprächsrunden und Live-Coachings angeboten. Einen ersten Einblick in das umfangreiche Programm finden Sie hier.

Darüber hinaus fördert die expopharm in diesem Jahr explizit innovative Gründer. Zahlreiche Startups präsentieren sich bei den Newcomer Days zum ersten Mal dem Fachpublikum. Am Donnerstag, den 26. September, wird zudem der expopharm »Rheinland-Pitch«-Special ausgetragen. Bei diesem größten Start-up-Wettbewerb Deutschlands haben fünf Unternehmer die Chance, ihre Geschäftsidee auf der großen Bühne der expopharm einem internationalen Fachpublikum schmackhaft zu machen. Der Rheinland-Pitch findet in Kooperation mit dem Start-up Inkubator und Accelerator Startplatz statt.

Viele Apotheker beschäftigt die Frage, wie sie neue Mitarbeiter finden und bestehende an sich binden. Daher steht das Thema »Personal« im Mittelpunkt zahlreicher Vorträge. Ein weiterer Schwerpunkt in Bezug auf das »Apothekenmanagement« ist die Existenzgründung, die an einem eigenen Thementag gründlich beleuchtet wird. Die pharmazeutischen Inhalte kommen ebenfalls nicht zu kurz: Auf der pharma-world werden über vier Tage verteilt insgesamt mehr als 30 hochkarätige wissenschaftliche Vorträge angeboten. Am Freitag, den 27. September, wird Cannabis ein Schwerpunkt-Thema sein, am Samstag steht die Rezeptur auf dem Programm.

Seit März 2017 darf medizinisches Cannabis an Patienten verschrieben werden. Im Jahr 2018 lieferten die Apotheken schon rund 95.000 Rezepte mit mehr als 145.000 Abgabeeinheiten Cannabis-haltiger Zubereitungen aus. Für Apotheker und PTA ergibt sich hier ein völlig neuer Themenkomplex – und viele dringende Fragen. Die wichtigsten Antworten gibt der Mittwoch, 25.09.2019 im inspirationLAB und der Freitag, 27.9.2019 auf der pharma-world. Vorträge, Diskussionen und Workshops sorgen für Sicherheit im Umgang mit Firmen, Produkten und rechtlichen Vorschriften. Einen Einblick in das Cannabis-Programm finden Sie hier.

Freuen Sie sich auf die expopharm 2019 und ein umfassendes und spannendes Vortragsprogramm, das derzeit beständig erweitert wird.

Für Besucher der expopharm ist die Teilnahme an sämtlichen Vorträgen, Rundgängen, Workshops, Diskussionsrunden und Seminaren im Messeticket bereits enthalten. Bitte beachten Sie, dass aufgrund von limitierten Plätzen bei einigen Veranstaltungen wie z.B. Rundgänge eine frühzeitige Reservierung über den Ticket-Shop empfohlen wird.

Montag, 1. Juli 2019|Messe|

Innovationen und digitale Kundenbindung im Fokus

Eschborn (25.03.2019) – Die Chancen und Herausforderungen des Gesundheitsmarktes, sowie die Veränderungen in den Wertschöpfungsketten der beteiligten Partner erfordern neue Lösungen – sei es digital oder klassisch. Das veranlasst zahlreiche Jungunternehmer und Startups dazu, aktiv zu werden. Die expopharm, Europas größte und wichtigste Fachmesse rund um den Apothekenmarkt ermöglicht dieses Jahr innovativen Gründern Sichtbarkeit und Markenauftritt. Gleichzeitig wird die digitale Kundenbindung ein wichtiger Schwerpunkt im Programm der expopharm sein. Mehr als 50 Themenbeiträge sollen sich dem Expertenaustausch auf der Bühne widmen.

Offen für Gründer: Zwei attraktive Angebote für Newcomer
In dem neu geschaffenen Veranstaltungsforum mit Bühne und Netzwerk-Café sowie integrierter Ausstellungsfläche wird es auf der expopharm 2019 gleich zwei attraktive Angebote für Gründer geben. Gerade in hart umkämpften Märkten ist es für junge Unternehmen oft schwer, ihre innovativen Ansätze gegenüber einer breiteren Fachöffentlichkeit zu kommunizieren. Dafür schafft die expopharm mit dem neuen Format der Newcomer Days eine kostenattraktive und aufwandseffiziente Möglichkeit. An den ersten beiden Veranstaltungstagen können Startups, die weniger als fünf Jahre jung sind, sich und ihre Ideen im internationalen Umfeld der expopharm präsentieren.

Weiterhin findet am 26. September 2019 auf der expopharm der Rheinland-Pitch statt. Bei diesem mittlerweile größten Startup-Pitchwettbewerb in Deutschland erhalten 5-6 Unternehmer die Chance, ihre Geschäftsidee auf der großen Bühne den Messebesuchern vorzustellen. Im Fokus steht dabei die Ansprache von potentiellen Investoren, Kunde und Kooperationspartnern. Für den Rheinland-Pitch können sich Gründer und Gründerteams aus ganz Deutschland bewerben. Neben einem Preisgeld für den Pitchgewinner bekommen die Teilnehmer die Möglichkeit, an einem Gründer-Workshop teilzunehmen. Der Rheinland-Pitch findet in Kooperation mit dem Startup Inkubator und Accelerator STARTPLATZ statt. STARTPLATZ lässt bereits seit 2012 gemeinsam mit Gründern aus guten Ideen tolle Startups entstehen. Weitere Informationen zu diesem Wettbewerb sind über rheinlandpitch.de/expopharm-special erhältlich.

Call for Ideas zur digitalen Kundenbindung
Das Bühnenprogramm im neu geschaffenen Veranstaltungsforum wird sich 2019 dem Schwerpunkt Digitale Kundenbindung widmen. Welche digitalen Instrumente sind zur Stammkundenbindung und Neukundengewinnung geeignet? Welche Rolle wird Convenience künftig für Patienten und Kunden einnehmen? Wie viel an Online-Vertriebsfunktionalität sollen Offizin Apotheken bieten? Mit diesen und ähnlichen Leitfragen wird sich das Programm beschäftigen. Die expopharm ruft Experten, Best Practice Geber und Lösungsprovider auf, sich mit Beiträgen zu beteiligen. Themen und Beiträge können in den nächsten Wochen über einen Call for Ideas eingereicht werden.

Über die expopharm:
Die expopharm ist Europas bedeutendste und größte Fachmesse rund um den Apothekenmarkt.
Mehr als 500 Aussteller aus dem In- und Ausland werden sich vier Tage lang über 25.000 nationalen und internationalen Fachbesuchern präsentieren. 2019 findet die expopharm vom 25. bis 28. September auf dem Düsseldorfer Messegelände statt.

Die Pressemitteilung können Sie auch hier downloaden.

Pressekontakt:
Elmar Esser
E-Mail: presse@expopharm.de

Kooperationspartner Rheinlandpitch:
STARTPLATZ Düsseldorf GmbH
Kontakt:
Jeldrik.Schuwerack
E-Mail: jeldrik.schuwerack@startplatz.de
www.rheinlandpitch.de/expopharm-special

Montag, 25. März 2019|Messe, Presse|