Lieferengpässe verursachen erheblichen Stress und zusätzliche Belastungen in der Apotheke. Darauf wies ABDA-Vizepräsident Mathias Arnold auf einer Pressekonferenz anlässlich des Deutschen Apothekertags in Düsseldorf hin.

Bei einer Umfrage unter 500 Apothekeninhabern nennen 456 (91,2 Prozent) der Befragten Lieferengpässe als Ärgernis in der Apotheke. Das ist knapp hinter bürokratischem Aufwand allgemein der zweite Platz. Fast jeder fünfte Inhaber schätzte den durch das Management von Lieferengpässen verursachten Zeitaufwand auf mehr als 20 Prozent der Arbeitszeit der Apothekenmitarbeiter.

Arnold: „Die im Apothekenklima-Index erfragten Bewertungen zum Zeitaufwand bei Lieferengpässen lassen sich jetzt auch mit Verordnungszahlen des Deutschen Arzneiprüfungsinstitut empirisch untermauern.“ Demnach hat sich die Anzahl der Packungen mit Lieferengpässen im Bereich der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) von etwa 5 Millionen im Jahr 2016 auf mehr als 9,3 Millionen im vergangenen Jahr fast verdoppelt… Hier weiterlesen. 

Erschienen auf www.pharmazeutische-zeitung.de am 24.09.2019 von Sven Siebenand