Der Vorsitzende des deutschen Apothekerverbands (DAV), FritzBecker, geht nicht davon aus, dass es das Rx-Versandverbot noch in die geplante Apothekenreform schaffen wird. Stattdessen betonte er heute bei seiner Eröffnungsrede zur Expopharm in Düsseldorf das Potenzial der aktuellen Version des Apotheken-Stärkungsgesetzes (VOASG).

Votums des Bundesrats pro Rx-Versandverbot nicht allzu viele Hoffnungen zu machen, dass das Verbot des Versandhandels mit verschreibungspflichtigen Arzneien nun doch kommen wird. Dieser von der ABDA lange geforderte Weg zur Wiederherstellung der Gleichpreisigkeit sei politisch nicht durchsetzbar. „Es waren schlicht weder im Kabinett, noch im Parlament, noch in der Bevölkerung Mehrheiten für diese Option zu gewinnen“, erinnerte der DAV-Chef. Auch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) habe keinerlei Bereitschaft signalisiert, die Apotheker diesbezüglich zu unterstützen….Hier weiterlesen.

Erschienen auf www.pharmazeutische-zeitung.de am 25.09.2019 von Christina Müller