Vor zweieinhalb Jahren ist das sogenannte Cannabisgesetz in Kraft getreten. Rechtsanwältin und Apothekerin Isabel Kuhlen zog im Inspiration-Lab auf der Fachmesse Expopharm in Düsseldorf ein juristisches Resümee und informierte über rechtliche Fallstricke, die bei Cannabis-Verordnungen möglich sind.

„Versicherte mit schwerwiegenden Erkrankungen haben Anspruch auf Versorgung mit Cannabis“, so steht es in § 31, Absatz 6 des fünften Sozialgesetzbuchs (SGB V). Doch gibt es einige Einschränkungen, informierte Kuhlen. Patienten können nur dann die getrockneten Blüten oder den Extrakt von Cannabis oder Arzneimittel mit Dronabinol oder Nabilon zulasten der Krankenkassen erhalten, wenn eine dem medizinischen Standard entsprechende alternative Leistung nicht zur Verfügung steht oder nicht zur Anwendung kommen kann. Zudem müsse eine „nicht ganz entfernt liegende Aussicht auf eine spürbare positive Entwicklung auf den Krankheitsverlauf oder auf schwerwiegende Symptome bestehen“, so der Gesetzestext….Hier weiterlesen. 

Erschienen auf www.pharmazeutische-zeitung.de am 26.09.2019 von Caroline Wendt