Was ist das Fibromyalgie-Syndrom?

Das Fibromyalgie-Syndrom ist ein chronisches, generalisiertes Schmerzsyndrom des Halte- und Bewegungsapparates in Verbindung mit zahlreichen psychischen, vegetativen und funktionellen Störungen.

Betroffene klagen über andauernde oder immer wiederkehrende Schmerzen an Muskeln und Sehnen. Begleitsymptome sind Schlafstörungen und Müdigkeit am Tag, Konzentrations-probleme und mentale Motivationsschwäche. Oft entwickeln sich Wetterfühligkeit, Ängstlich-keit und depressive Stimmung. Die Erholungsphasen nach körperlichen, geistigen oder emotionalen Belastungen sind deutlich länger als bei gesunden Menschen.

Die Dunkelziffer der nicht diagnostizierten Betroffenen bei diesem Krankheitsbild
ist leider sehr sehr hoch. Deshalb ist die Aufklärungsarbeit so wichtig, die sich unser
Bundesverband zur Aufgabe gemacht hat.

Die Deutsche Fibromyalgie Vereinigung (DFV) e.V. wurde 1996 gegründet und ist der größte und älteste Verband mit dem umfangreichsten Wissens- und Erfahrungsschatz, wenn es um das Thema Fibromyalgie geht.

Bei uns steht der Selbsthilfegedanke an erster Stelle. Unser Bemühen ist gezielte Aufklärung der Öffentlichkeit durch Fernsehbeiträge, Radiointerviews, zahlreiche Veröffentlichungen in Illustrierten, Fachzeitschriften und Tageszeitungen, Beteiligungen an Messen und Kongressen. Die Mitgliederzeitschrift „Optimisten“ mit Themen wie z.B. Multimodaler Schmerztherapie, Härtefallregelungen, Umwelt und Gesundheit usw. erscheint vierteljährlich.