pharma-world | Cannabis: Fit für die Rezeptur

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Cannabis stellt als Kombination aus pflanzlichem Material, Betäubungsmittelgesetz und Rezeptur in der Apotheke eine besondere Herausforderung dar. „Jedes für sich betrachtet ist schon einigermaßen aufwendig“, sagte Apotheker Dr. Christian Ude, Darmstadt, in seinem Vortrag auf der pharma-world. „Die Kombination erscheint unüberwindbar, ist sie aber nicht.“ So gibt es inzwischen eine ganze Reihe von Arbeitshilfen, zum Beispiel die Herstellungsvorschriften des Neuen Rezeptur Formulariums (NRF) oder Prüf- und Herstellungssets von Anbietern der Rezeptur-Ausgangssubstanzen.

Für die Entnahme von Dronabinol-Tropfen aus der Flasche stehen grundsätzlich drei Möglichkeiten zur Verfügung: die gängigen Tropfmonturen, Kolbenpumpen oder Dosierpumpen. In seiner Apotheke gebe man Dronabinol-Tropfen ausschließlich mit Dosierpumpe ab, erläuterte Ude. Der Grund: Die Tropfengröße ist temperaturabhängig, sodass mit einer Tropfmontur keine reproduzierbare Dosierung gewährleistet werden könne. Bei Verwendung einer Dosierpumpe entsprächen drei Hübe der empfohlene NRF-Dosierung von 2,5 mg. Diese kann durch die Zahl der Hübe leicht nach unten oder oben angepasst werden.

Mehr Hintergrundwissen und Tipps für den täglichen Umgang mit Cannabis gibt es in diesem Video.

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2018-12-21T13:36:37+00:00