expopharm | 3 Fragen an Alison Hartley

expopharm | 3 Fragen an Alison Hartley

Alison Hartley, General Manager Consumer Healthcare GSA, Sanofi-Aventis
„Auf der expopharm können wir dem Apotheker Hintergrund-Wissen mit externer und interner Evidenz zur Verfügung stellen, das eine Beratung auf Basis des aktuellen Wissenstandes erlaubt.“


1) Für viele Pharmaunternehmen hat der fachwissenschaftliche Austausch mit dem Apotheker an Bedeutung verloren. Welchen Stellenwert hat dieser Austausch für Sanofi?

Nach wie vor einen hohen Stellenwert! Der Selbstmedikationsbereich von Sanofi versteht sich als Förderer der evidenzbasierten Beratung, aus diesem Grund stellen wir externe Evidenz für unsere Arzneimittel über eine Datenbank Apothekern und Fachpersonal zur Verfügung. Für die schnelle Orientierung dienen dem Pharmazeuten dort Leitlinien der medizinisch-wissenschaftlichen Fachgesellschaften, in denen von Experten auf dem jeweiligen Gebiet nach vorher streng festgelegten Regeln Therapieempfehlungen für die Praxis gegeben werden. Für Sanofi ist es wichtig, dass bei der Bewertung der Evidenz immer der Patient im Mittelpunkt stehen muss.

2) Welche Rolle spielt die Zusammenarbeit zur Unterstützung von Patientencompliance in der Therapie?

Die Patientencompliance ist ein wichtiger Faktor für eine erfolgreiche Therapie, egal ob im Bereich Selbstmedikation oder im verschreibungspflichtigen Umfeld. Deshalb unterstützen wir den Apotheker mit verschiedenen Angeboten sowohl vor Ort als auch über einen zentralen Support. Dazu gehören zum Beispiel gezielte Trainings, CHC Schulungen, Info-Materialien und digitale Informationstools. Darüber hinaus aber auch Angebote der Thomae Akademie, Selfmedic, Pia und nicht zuletzt natürlich der Sanofi-Apothekenservice.

3) Mit der pharma-world hat die expopharm ein spezifisches Forum für den indikationsbezogenen Austausch geschaffen. Was ist wichtig, damit dieser Austausch gelingt?

Das produkt-unabhängige wissenschaftliche Vortragsprogramm mit namhaften Experten zu verschiedenen Apotheken-relevanten Indikationsbereichen schafft eine hervorragende Ebene Wissenschaft und wirtschaftliche Aspekte miteinander zu verbinden. Wichtig für einen gelungenen Austausch ist in diesem Zusammenhang den evidenzbasierten, Patienten-orientierten Grundgedanken in den Mittelpunkt zu stellen. Und dem Apotheker so Hintergrund-Wissen mit externer und interner Evidenz zur Verfügung zu stellen, das eine Beratung auf Basis des aktuellen Wissenstandes erlaubt.

2018-09-28T14:07:25+00:00