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expopharm | 3 Fragen an Ulrich Sommer

Ulrich Sommer, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Apotheker- und Ärztebank
„Es ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, all die jungen Pharmazeuten zu unterstützen, die ihr Wissen und Können im direkten Austausch in der Apotheke vor Ort zur Verfügung stellen wollen.“

1) Apothekenübernahmen und –gründungen: Was sind die größten Herausforderungen für junge Apotheker

Der Apothekenmarkt ist sehr heterogen, die typische Durchschnittsapotheke gibt es so nicht mehr. Unsere Auswertungen zeigen bei den Apothekenkaufpreisen und den Einnahmensituationen eine große Spreizung. Einerseits beobachten wir immer wieder, dass für Apotheken kein oder lediglich ein kleiner symbolischer Kaufpreis gezahlt wird, andererseits wurden im vergangenen Jahr laut unserer Analysen ein Fünftel der Apotheken für hohe sechsstellige, teils siebenstellige Summen an Nachfolger übergeben. Es gibt also inzwischen vom kleinen bis zum mittelständischen Unternehmen eine große Bandbreite an Möglichkeiten, entsprechend ist es für den angehenden Existenzgründer wichtig herauszufinden, welcher Unternehmertyp er ist. Die Finanzierung wird dabei häufig als Hürde am stärksten überschätzt. Doch die anfangs befürchteten Risiken erweisen sich im Nachhinein als überschaubar. Insgesamt können wir feststellen, dass gut geplante Existenzgründungen fast ausnahmslos erfolgreich sind.

2) Und mit welchen Problemen kämpfen Apotheker, die Nachfolger suchen?

Seit Jahren werden immer wieder Apotheken geschlossen, weil sie keinen Nachfolger finden. Die aktuellen Unsicherheiten über die ökonomischen und politischen Rahmenbedingungen begünstigen vermutlich noch diese Entwicklung. Viele Fragen zu Themen wie Versandhandelsverbot für verschreibungspflichtige Arzneimittel oder mögliche Folgen des Honorar-Gutachtens des BMWi sind noch ungeklärt. Zudem ergab eine apoBank-Studie zum Zukunftsbild der Heilberufe, dass viele der jungen Pharmazeuten nicht die kurative Tätigkeit in der Apotheke anstreben. Und das liegt nicht an den Verdienstmöglichkeiten, denn der Weg in die eigene Offizin rentiert sich in der Regel schon nach kurzer Zeit – das belegen unsere eigenen Analysen. Es ist vielmehr das Berufsbild des Pharmazeuten in der Apotheke, das vor allem mit dem Verkauf von Arzneimitteln assoziiert wird und wenig Spielraum für die pharmazeutische Expertise bietet. Denn häufig ist Patienten nicht bewusst, welche Fachkompetenz und Unterstützung ein Apotheker bereithält.

3) Mit Know-how und Event-Formaten wird die expopharm 2019 gezielt junge Apotheker ansprechen. Was ist wichtig für deren Unterstützung?

Auch wenn unsere Studie zeigt, dass fast jeder zweite Pharmazeut außerhalb der Offizin tätig sein will, so wollen immer noch über die Hälfte in einer Apotheke wirken. Für sie müssen Rahmenbedingungen geschaffen werden, die den Freiraum dafür bieten, ihre beruflichen Vorstellungen zu verwirklichen und ihre innovativen Ideen entwickeln zu können. Das kann im Bereich der Präventivmaßnahmen, der Medikationsanalyse und des Medikationsmanagements sein oder beim Coaching der Patienten, um die vom Arzt identifizierten Therapieziele zu erreichen. Dazu gilt es aber, das Berufsbild des Apothekers in seiner eigenen Apotheke zu stärken und auch finanziell attraktiv zu halten. Die Vergütung muss so gestaltet sein, dass die Existenzgrundlage der Apotheker auch gewährleistet ist. Ich bin sicher: Die pharmazeutischen Kompetenzen in der Apotheke könnten im Gesundheitsmanagement jedes einzelnen Bürgers eine noch viel größere Rolle spielen. So ist es auch eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, all die jungen Pharmazeuten zu unterstützen, die ihr Wissen und Können im direkten Austausch in der Apotheke vor Ort zur Verfügung stellen wollen.

expopharm | 3 Fragen an Ulrich Sommer2018-10-16T09:26:20+00:00

expopharm Medienpreis 2018 verliehen

Eschborn/München (11. Oktober 2018) Gestern wurde zum 14.mal der expopharm Medienpreis verliehen. Mit diesem Wettbewerb will die größte und wichtigste pharmazeutische Fachmesse Europas die fundierte und durchaus auch kritische Berichterstattung rund um die Apotheken fördern. Der Preis wurde in vier Kategorien ausgeschrieben.

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In der Kategorie Apotheke und Politik wurde Dagmar Röhrlich für ihre Sendung: „Lieferengpässe bei Medikamenten – Notstand im Apotheker-Regal“ ausgezeichnet, die am 26. Februar 2018 erstmals im Deutschlandfunk ausgestrahlt wurde. Obwohl Apotheker, die pharmazeutische Industrie und auch die Politik schon Einiges unternommen haben, um der Nichtverfügbarkeit auch bei versorgungsrelevanten Wirkstoffen gegenzusteuern, ist das Problem noch immer nicht gelöst. Klar ist, dass der weltweit zunehmende Kostendruck und die Globalisierung ihren gehörigen Beitrag zu diesem Problem geleistet haben. Zwar produzieren China und Indien zu Preisen, die in Deutschland nicht im Ansatz kostendeckend zu realisieren sind. Dies geht aber zu Lasten der Qualität. Arzneimittel- und Versorgungssicherheit vertragen sich nicht wirklich mit Schnäppchenpreisen. Letztlich sind dies Herausforderungen im Weltmaßstab, die Dagmar Röhrlich laienverständlich darstellt, so dass sich die Hörer nach der Sendung eine fundierte Meinung bilden können.

Für ihren Dokumentarfilm „Unbezahlbare Pillen“ erhielten Stephan Arapovic und Johan von Mirbach den expopharm Medienpreis in der Kategorie Apotheke und Ökonomie. Die Sendung, die am 7. September 2017 erstmals in 3sat ausgestrahlt wurde, setzt sich mit der Frage auseinander, welche Behandlungen in einem solidarischen Gesundheitssystem auch künftig noch finanziert werden sollen. Nicht zuletzt die aufwändigen Forschungs- und Produktionsverfahren für biotechnologische Arzneimittel haben diese Innovationen so teuer gemacht, das eine flächendeckende Behandlung aller in Frage kommenden Patienten so manches Gesundheitssystem in den Ruin treiben würde. Arapovic und von Mirbach wagen den schwierigen Ansatz, die ökonomischen und ethischen Dimensionen dieser Entwicklung gegeneinander abzuwiegen. Die Jury bewertete den gewählten Ansatz als ausgezeichnete Darstellung eines Problems, das in den kommenden Jahren eher größer als kleiner werden wird.

„Heilkraut“ nannte der Arzt und Journalist Dr. Bernhard Albrecht seine Titelgeschichte des Stern vom 19. April 2018, für die er den expopharm Medienpreis in der Kategorie Apotheke und Verbraucher erhielt. Auf insgesamt zehn Druckseiten greift er das auch ideologisch kontrovers diskutierte Thema Cannabis unter den verschiedensten Blickwinkeln auf. Er zeigt die Hoffnungen, die sich mit dieser Therapie verbinden ebenso wie deren Schattenseiten. So stellt er beispielsweise eine wirtschaftliche Goldgräberstimmung bei den Herstellern fest, die oft keine pharmazeutischen Unternehmen sind. Klar sei aber, dass die Erforschung der Haupt- und Nebenwirkungen von Cannabis weiter vorangetrieben werden müsse. Die Jury wertete diesen Artikel als besonders gelungenes Beispiel für die Aufklärung von Patienten und Verbrauchern. Denn er zeigt, dass auch ein emotional besetztes Thema so dargestellt werden kann, dass sich die Leser nach der Lektüre eine auf Fakten basierte eigene Meinung bilden können.

Dass es wichtig ist, Medikamente je nach Wirkmechanismus vor oder nach dem Essen einzunehmen, hat sich inzwischen herumgesprochen. Weniger bekannt ist, dass auch die Tageszeit der Anwendung eine bedeutsame Rolle spielt. Maike Brzoska hat dieser Tatsache eine eigene Sendung in Bayern 2 gewidmet, die unter dem Titel „Chronomedizin – Therapie im Takt des Körpers“ erstmalig am 25. Januar 2018 ausgestrahlt wurde. Hierfür wurde sie nun mit dem expopharm Medienpreis in der Kategorie Pharmazie und Forschung geehrt. Die Jury bezeichnete den Beitrag als ein besonders gelungenes Beispiel für die laienverständliche Aufbereitung sehr schwieriger aber extrem wichtiger Themen. Die Autorin macht es ihren Zuhörern durch plastische und spannende Beispiele leichter, die komplexen Zusammenhänge zu verstehen. Nach Meinung der Jury macht gerade das guten und daher auch preiswürdigen Wissenschaftsjournalismus aus.

Die Preisverleihung fand im Münchner GOP Varieté-Theater statt. Der expopharm Medienpreis 2018 wurde von der Deutschen Apotheker- und Ärztebank, der DKV und der Messe München unterstützt.

Die Pressemitteilung können Sie auch hier downloaden.

expopharm Medienpreis 2018 verliehen2018-10-15T11:45:19+00:00

expopharm | 3 Fragen an Dr. Christian Ciesielski

Dr. Christian Ciesielski, Geschäftsführer WEPA APOTHEKENBEDARF GmbH & Co KG
„Unser Team ist mehrfach im Jahr bei den Apotheken zu Besuch – für uns als WEPA ist die expopharm der perfekte Ort, bei dem wir Kunden auch einmal „bei uns zu Hause“ begrüßen können.“

1) Rezepturen in der Apotheke – welche Rolle spielt Digitalisierung bereits jetzt und was verändert sich in den nächsten 1-2 Jahren?

Für uns als WEPA ist es ein wichtiges Ziel, die Vorteile der Digitalisierung für unsere Kunden in die Apotheke zu übertragen. So bieten wir durch die Geräteanbindung an unsere Software apotec® LabXpert ein Komplettsystem an, dass alle Schritte und Daten in der Herstellung und Rezeptur dokumentiert – und zudem unterstützt und assistiert. Damit wird unnötige Arbeit vermieden und wertvolle Zeit gespart. Die finale Ausbaustufe ist der Portalgedanke „WEPA Cloud“. Aktuell planen wir hier mit unterschiedlichen Services, wie beispielsweise der Ablage von Zertifikaten oder einem Schnellzugriff zu wesentlichen Rezepturfragen, das Apothekenpersonal nachhaltig zu unterstützen.
In Labor und Herstellung werden in den nächsten Jahren immer weitere Lösungen entstehen, die zum einen wertvolle Zeit sparen – aber vor allem bei der Qualitätssicherung wichtige Hilfe leisten. Ein Beispiel sind hier die neuen Kühlschrankgenerationen, die webbasiert sämtliche Kühldaten speichern – so dass diese immer und überall für die Apotheke verfüg- und nachvollziehbar sind. Zudem werden wir mit unterstützenden Web-Tutorials, eLearnings und auch einem verbesserten Online-Shop weitere Erleichterungen für die Apotheker realisieren.

2) Welche Rolle spielt die PTA als Kernzielgruppe für die WEPA?

Im für uns wichtigen Bereich Labor und Herstellung sind PTA vielfach Anwender und auch Entscheider. Bei OTC-Produkten, wie Blutdruckmessgeräten, stellen PTA mit kompetenter Beratung die Schnittstelle zum Kunden dar. Daher stehen PTA als „Zielgruppe“ bei uns absolut im Fokus – insbesondere da wir als WEPA traditionell zu 100% auf die Apotheke vor Ort setzen.

3) Wie kann die PTA künftig in ihrer Rolle in der Apotheke auf der expopharm gestärkt werden?

Services wie der expopharm-Rezepturrundgang oder die PTA-Rundgänge sind sicherlich gute Wege, um einen Schnellüberblick über Angebote auf der expopharm zu erhalten. Neben Weiterbildungsangeboten wäre ein auf PTA und PKA zugeschnittener Messeplan gegebenenfalls sinnvoll.

expopharm | 3 Fragen an Dr. Christian Ciesielski2018-10-09T15:28:14+00:00

expopharm | 3 Fragen an Alison Hartley

Alison Hartley, General Manager Consumer Healthcare GSA, Sanofi-Aventis
„Auf der expopharm können wir dem Apotheker Hintergrund-Wissen mit externer und interner Evidenz zur Verfügung stellen, das eine Beratung auf Basis des aktuellen Wissenstandes erlaubt.“


1) Für viele Pharmaunternehmen hat der fachwissenschaftliche Austausch mit dem Apotheker an Bedeutung verloren. Welchen Stellenwert hat dieser Austausch für Sanofi?

Nach wie vor einen hohen Stellenwert! Der Selbstmedikationsbereich von Sanofi versteht sich als Förderer der evidenzbasierten Beratung, aus diesem Grund stellen wir externe Evidenz für unsere Arzneimittel über eine Datenbank Apothekern und Fachpersonal zur Verfügung. Für die schnelle Orientierung dienen dem Pharmazeuten dort Leitlinien der medizinisch-wissenschaftlichen Fachgesellschaften, in denen von Experten auf dem jeweiligen Gebiet nach vorher streng festgelegten Regeln Therapieempfehlungen für die Praxis gegeben werden. Für Sanofi ist es wichtig, dass bei der Bewertung der Evidenz immer der Patient im Mittelpunkt stehen muss.

2) Welche Rolle spielt die Zusammenarbeit zur Unterstützung von Patientencompliance in der Therapie?

Die Patientencompliance ist ein wichtiger Faktor für eine erfolgreiche Therapie, egal ob im Bereich Selbstmedikation oder im verschreibungspflichtigen Umfeld. Deshalb unterstützen wir den Apotheker mit verschiedenen Angeboten sowohl vor Ort als auch über einen zentralen Support. Dazu gehören zum Beispiel gezielte Trainings, CHC Schulungen, Info-Materialien und digitale Informationstools. Darüber hinaus aber auch Angebote der Thomae Akademie, Selfmedic, Pia und nicht zuletzt natürlich der Sanofi-Apothekenservice.

3) Mit der pharma-world hat die expopharm ein spezifisches Forum für den indikationsbezogenen Austausch geschaffen. Was ist wichtig, damit dieser Austausch gelingt?

Das produkt-unabhängige wissenschaftliche Vortragsprogramm mit namhaften Experten zu verschiedenen Apotheken-relevanten Indikationsbereichen schafft eine hervorragende Ebene Wissenschaft und wirtschaftliche Aspekte miteinander zu verbinden. Wichtig für einen gelungenen Austausch ist in diesem Zusammenhang den evidenzbasierten, Patienten-orientierten Grundgedanken in den Mittelpunkt zu stellen. Und dem Apotheker so Hintergrund-Wissen mit externer und interner Evidenz zur Verfügung zu stellen, das eine Beratung auf Basis des aktuellen Wissenstandes erlaubt.

expopharm | 3 Fragen an Alison Hartley2018-09-28T14:07:25+00:00

expopharm | Terminankündigung für Düsseldorf 2019

Die Vorbereitungen für die expopharm 2018 in München sind in vollem Gang. Aber es wird bereits fleißig die darauf folgende Veranstaltung geplant. Nächstes Jahr findet die expopharm im gewohnten Turnuswechsel von 25.09. bis 28.09.2019 in Düsseldorf statt.

Die expopharm 2018 und der Deutsche Apothekertag werden in den in den neu gebauten Hallen C5 und C6 und in den Hallen B5, B6 der Messe München stattfinden. Für die Besucher heißt das, dass zwei Eingänge zur Verfügung stehen: der bekannte Eingang Ost und der neue Eingang Nord-Ost.

expopharm | Terminankündigung für Düsseldorf 20192018-09-17T10:44:25+00:00

expopharm | 3 Fragen an Lars Polap

Lars Polap, Leitung Produktentwicklung – Geschäftsführer PHARMATECHNIK GmbH & Co KG
„Die expopharm führt mit neuen Netzwerkformaten die richtigen Gesprächspartner zusammen und bietet innovative Plattformen für den gezielten Beziehungsausbau mit den Kunden.“


1) Was wird für die Apotheken Softwarehäuser in den nächsten 1-2 Jahren die größte Herausforderung?

Die zunehmende Digitalisierung wird die Zusammenarbeit der Leistungserbringer enorm verändern. Das elektronische Rezept ist nur ein Stichwort. Das bedeutet einige technische und organisatorische Herausforderungen für die EDV Häuser. Die verschiedenen Player im Gesundheitsmarkt müssen sich dazu abstimmen und auf einheitliche Abläufe und Lösungen einigen. Dafür müssen neue technische aber vor allem auch inhaltliche Standards definiert werden. Da sind dann auch die Verbände gefragt, aktiv und zielorientiert mit zu gestalten.
Außerdem verändern sich das Konsumverhalten und die Erwartungshaltung der Kunden bzw. Patienten gegenüber den Apotheken. Verbraucher haben sich an die schnelle und permanente Verfügbarkeit digitaler Angebote und Abläufe in den verschiedenen Lebensbereichen gewöhnt und erwarten das auch im Gesundheitswesen. Da die Apotheke auch Einzelhändler ist, wird sie natürlich mit digitalen Angebotsformern anderer Branchen verglichen.
Hier können innovative Lösungen der IT Anbieter dem Apothekenpersonal und dem Unternehmer Apotheker helfen, in einem sich ändernden Marktumfeld wettbewerbsfähig zu bleiben.

2) Was bedeutet das für den Apotheker?

Auf die Apotheken kommen mit securPharm, der Telematik Infrastruktur aber auch mit e-Health Themen wie e-Medikationsplan und e-Rezept zahlreiche neue Aufgaben zu. Diese Themen müssen aktiv in die tägliche Arbeit integriert, die Abläufe und Organisation vorbereitet und das Personal geschult werden.
Zudem müssen sich Apotheken verstärkt überlegen, wie sie sich profilieren. Das gilt sowohl in Richtung Kunden als auch in Richtung Mitarbeiter. Für die meisten Apotheken gilt es, sich noch aktiver um die beiden Gruppen zu kümmern, sie zu begeistern und zu entwickeln damit ihre Zukunftsfähigkeit gesichert wird. Diese Veränderungen in Markt und Gesellschaft sind zwar kein Selbstläufer, bieten in Summe aber auch große Chancen.
Für den Apotheker gilt es, die für seine Situation passenden Lösungen zu finden und mit seinen Partnern in der Apotheke und vor allem auch im Team einzuführen. Die EDV-Häuser werden weiterhin alles tun, um die inhabergeführte Apotheke in Ihrem Wettbewerbsumfeld zu stärken, dem Personal durch clevere digitale Lösungen den Rücken frei zu halten und dem Apotheker zu helfen, den Wandel aktiv zu gestalten.

3) Welche Rolle spielen dabei die für 2019 neuen Formate expopharm Spezial, das die E–Health Herausforderungen auf die Bühne bringt und die Intensivmodule zur Digitalen Integration?

Die vielen Veränderungen im Markt verursachen Unsicherheit und großen Informationsbedarf, denn die Auswahl an Angeboten ist immens – die Expopharm bietet bereits heute auf einer großen Plattform die Möglichkeit, sich umfassend zu informieren.
Noch bessere Orientierung erwarte ich mir von den neuen themenbezogenen Formaten der expopharm. Hier werden einzelne aktuellen Themen fokussiert und gebündelt. Das erlaubt den direkten Dialog und Austausch zwischen Experten und Apothekern in Seminaren und Workshops und bietet so eine praxisbezogene Annäherung an diese zukunftsorientierten Themen. In unmittelbarer räumlicher Nähe zu allen relevanten Marktteilnehmern geht es letztlich nicht nur um Information, sondern auch um gemeinsames Gestalten.
Mit diesen neuen Netzwerkformaten führt die expopharm dank Intensivmodulen und -workshops die richtigen Gesprächspartner an einem Ort zusammen und bietet so innovative Plattformen für den gezielten Beziehungsauf- und –ausbau mit den Kunden.

expopharm | 3 Fragen an Lars Polap2018-09-17T15:12:25+00:00

Ticketshop eröffnet

Im Oktober schlägt das Herz des Apothekenmarktes in München:  Die expopharm 2018 ist Europas wichtigster Marktplatz, um sich in kürzester Zeit einen Überblick über die innovativen Produktneuheiten, Softwareentwicklungen und aktuelle fachliche und politische Themen zu verschaffen.

In unserem Online-Ticketshop können Sie ab sofort Ihre Tickets für die expopharm sichern und in jeder Hinsicht sparen: durch den Vorverkaufspreis, die kostenfreie Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel (MVV) an Ihrem Messebesuchstag und Zeit bei der Registrierung vor Ort. Lust auf das Münchner Nachtleben? Auch das Ticket für die expopharm Night inklusive Buffet und Livekonzert mit  …eine Band namens Wanda im Münchner Club Neuraum können Sie sich jetzt schon sichern.

Sind Sie Aussteller? Laden Sie gezielt Ihre Kunden zum Messebesuch auf Ihren Stand ein und nutzen Sie dabei die Ticketcodes und -gutscheine für eine Tageskarte. Ihre Besucher müssen dann nur noch den persönlichen Code online eingeben, die Daten ausfüllen und das E-Ticket ausdrucken.

Ein Highlight für Schüler ist sicherlich das günstige Schulgruppenticket: Wissen und Spaß auf der expopharm für nur 5,00 Euro. Die spannenden und informativen Vorträge auf der pharma-world haben einen deutlichen Bezug zur täglichen Beratungspraxis in der Apotheke – und sind so gerade für angehende PTAs besonders interessant.

Ticketshop eröffnet2018-09-13T11:08:51+00:00